Neustiftgasse 40: Vom Barockhaus zu Otto Wagner

1909 wurde das Barockhaus in der Neustiftgasse 40 abgerissen und durch einen spektakulären Neubau ersetzt. Architekt und Bauherr war Otto Wagner. Ein für die damalige Zeit extrem modernes Gebäude, das mit seiner Architektur bereits weit in die folgenden Jahrzehnte hinausweist.

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Halle oder Park für den Naschmarkt?

Neben dem Naschmarkt gibt es eine riesige Asphaltfläche. Mitten in bester Innenstadtlage und umgeben von prächtigen historischen Gebäuden. Bisher ein unausgelasteter Parkplatz, der regelmäßig auch für einen Flohmarkt genutzt wird. Hier will die Stadtregierung eine Markthalle bauen.

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Hoher Markt: Ohne Platz und ohne Markt

Der Hohe Markt ist wahrscheinlich Wiens ältester Markt. Oder eher: Er war es, denn einen Markt gibt es auf dem zentralen Platz im 1. Bezirk schon lange nicht mehr. Doch auch ein richtiger Platz ist der Hohe Markt nicht, denn die meisten Flächen sind für Fahrbahnen und Parkplätze reserviert. Bäume wiederum gibt es hier überhaupt keine. Entsprechend traurig ist die Optik - obwohl nur wenige Schritte vom Stephansplatz entfernt.

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Nach vielen Abrissen sind nur noch wenige Gründerzeithäuser in Kagran erhalten.

Die Demolierung von Kagran

Auch Kagran war einmal alt. Zwischen hohen Wohnblöcken und mitunter wenig attraktiven Neubauten sind heute nur mehr kleine Reste der historischen Architektur der einstigen Vorstadtgemeinde erhalten. Bis vor ein paar Jahren war das noch etwas anders. Die Stadt Wien hat sich über viele Jahre und Jahrzehnte nicht um den Schutz dieser Häuser gekümmert. Zwar gibt es u.a. in der Wagramer Straße seit 2020 eine Schutzzone, aber selbst dabei wurden viele Häuser einfach "vergessen". Zugleich entstehen in Kagran und generell in Transdanubien reihenweise architektonisch geradezu banale Neubauten.

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Wie der Stephansplatz (wieder) schön wurde

Der Stephansplatz ist das unbestrittene Zentrum Wiens. Doch nicht immer hat es um Österreichs bedeutendste Kirche - den Stephansdom - eine schöne Fußgängerzone und viel Platz für alle gegeben. Jahrzehntelang waren Stephansplatz, Graben und Kärntnerstraße fest in der Hand des Autoverkehrs. Fahrende und parkende PKW bestimmten den öffentlichen Raum, Fußgänger wurden an den Rand gedrängt, die Innere Stadt galt als sterbender Bezirk. – Fotos und Infos zu 140 Jahren Stephansplatz & Umgebung. Mit Schwerpunkt öffentlicher Raum und Verkehr.

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Albertplatz: viel Asphalt, wenig Platz für alle

Asphaltparkplatz Albertplatz

Im 8. Bezirk ist Platz im öffentlichen Raum Mangelware. Einer der wenigen größeren Plätze in der Josefstadt ist der Albertplatz - doch als Erholungsort, zum Spazieren oder zur Abkühlung kann der historische Platz nur bedingt dienen: Über die Hälfte der Fläche ist für Fahrbahnen und Parkplätze reserviert, nur ein Fünftel für Begrünung und Bäume. Öffentliche Flächen, die für alle nutzbar sind, fehlen.

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Bennoplatz: Fahren & Parken statt mehr Platz für alle

Wenig Platz am Bennoplatz

Der Bennoplatz liegt in einem der dichtbebautesten Bezirke Wiens - der Josefstadt. Anders als in der näheren Umgebung gibt es hier zwar etliche hohe Bäume, doch ist der eigentliche Platz für viele Menschen nur beschränkt nutzbar: Parkplätze und Fahrbahnen machen den größten Teil der Fläche aus, während es für Fußgänger mitunter eng wird. Dabei haben 70% der Bewohner im 8. Bezirk gar keinen eigenen PKW. Einerseits fehlt es in der Josefstadt generell an verkehrsberuhigten Orten und Parks, andererseits sind die vorhandenen Plätze z.T. wenig attraktiv gestaltet. So wie der Bennoplatz.

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