Fotos und Text © Georg Scherer, 2018-2019

Gudrunstraße: Abriss oder Renovierung?

10. Bezirk, nur wenige Schritte vom Keplerplatz und Viktor-Adler-Markt entfernt. An der Ecke Gudrunstraße/Humboldtgasse befindet sich ein prächtiges Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert. Seit kurzem hängt ein riesiges Banner einer bekannten Abbruchfirma an der schmuckvollen Fassade. Steht das Gründerzeithaus vor dem Abriss? Oder soll es bloß umgebaut und renoviert werden?

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Nordbahnhalle: Gemeinschaft muss weichen

Wien präsentiert sich gern als Kulturmetropole. Wien fördert auch Partizipation und lokale Initiativen. Eine dieser lokalen Kultur- und Gemeinschaftsprojekte ist die Nordbahnhalle im 2. Bezirk. Jetzt fahren die Abrissbagger auf und reißen die Halle nieder. Warum lässt die Stadt das zu?

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Verschwundener Wandschmuck

Favoriten boomt. Seit der Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs wird allerorten gebaut, saniert und abgerissen. Ganze Stadtteile werden förmlich aus dem Boden gestampft. Mitten darunter hatte ein großes Kunstwerk die Jahrzehnte überdauert. 2017 wurde das fünf Geschoße hohe Sgraffito zerstört. Konsequenzen gibt es bis heute keine.

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Lücke auf Zeit

Wien Neubau. Eine über 200 Jahre alte Häuserzeile. Hier gelten Denkmalschutz und Schutzzone - und damit der bestmögliche Schutz gegen Hausabrisse. Ende August 2019 fahren plötzlich Baumaschinen auf und reißen eine riesige Lücke in ein über 200 Jahre altes Haus. - Erst rund eine Woche später wird klar: Die Abbrucharbeiten sind mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt. Nach Ende der Bauarbeiten (es wird ein Schulzubau errichtet) wird die Fassade wiederhergestellt.

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Bestürzende Neubauten

Die Wiener Architektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist weltbekannt. Doch einhundert Jahre nach dem Ende der Gründerzeit haben sich die Baustile entschieden verändert: Im Neubau dominiert oft die Farbe Grau, die Fassaden sind meist glatt und schmucklos, Anleihen an historische Vorbilder passé. Neue Gebäude werden zuweilen lieblos in jahrhundertealte Stadtviertel geklotzt, selbst bei der Form und Anordnung der Fenster ist Rücksicht auf das Umfeld eine Seltenheit. - Der Artikel bietet Beispiele aus der Wiener Architektur von den 1990ern bis heute. Laufend aktualisiert.

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Bauen ohne Rücksicht

Wien sitzt auf einem unermesslichen Schatz. Dieser Schatz ist die Architektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Dieses gebaute historische Erbe macht Wien international so einzigartig. Doch wie wenig dieses Erbe mitunter wertgeschätzt wird, zeigt sich dann, wenn in historischer Umgebung neue Häuser gebaut werden, die in keinem Verhältnis mehr zu dem stehen, was bereits da ist. - Ein Bericht über zwei abgerissene Althäuser und ihre Nachfolger mitten im 6. Bezirk.

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Abriss-Schutz statt Laissez-faire

Ein Jahrhundert nach dem Ende der Gründerzeit fegte eine ungebremste Abrisswelle über die Stadt. Rufe nach strengeren Gesetzen stießen bei den Stadtoberen lange Zeit auf taube Ohren. Erst 2018 trat ein effektiverer Abriss-Schutz für Altbauten in Kraft. - Ein Artikel über politisches Versagen, alte Häuser und ein richtungsweisendes Gesetz.

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Der demolierte Wiedner Gürtel

Vom herben Ost-Charme des alten Südbahnhofs ist am Wiedner Gürtel nichts mehr zu spüren. Um den neuen Hauptbahnhof ist ein ganzes neues Stadtviertel aus Glas und Stahl entstanden und immer noch wird fleißig weitergebaut. Doch auch der alte Teil des Wiedner Gürtels hat sich dramatisch gewandelt: Innerhalb weniger Jahre wurden eine historische Kuppel demontiert, ein riesiger Dachausbau auf ein denkmalgeschütztes Haus gesetzt und zwei Gründerzeithäuser überhaupt gleich komplett abgerissen.

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Ein Jahr wohnen ohne Dach

Juni 2018: Eine beispiellose Abrisswelle rollt über Wien. Unzählige Häuser werden binnen Tagen zu Schutt. Der absolute Höhepunkt: Der teilweise Abbruch eines bewohnten Hauses im 3. Bezirk. - Ein Rückblick auf einen spektakulären Fall von Spekulation, der bis heute nicht ausgestanden ist.

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AKH: Magistrat gegen Abriss!
Historische I. Medizinische Klinik: AKH will Abriss

AKH: Magistrat gegen Abriss!

Die beiden Kliniken des Ringstraßen-Architekten Emil von Förster gehören zu den letzten historischen Gebäuden des neuen Wiener AKH. Trotzdem möchte Österreichs größtes Krankenhaus die über 100 Jahre alten Gebäude abreißen. Doch die Magistratsabteilung für Architektur will den Abbruch nicht genehmigen. - Wird das AKH jetzt einlenken? Oder lässt man die Gebäude weiter verfallen?

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Das war's.

Das war's.

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