Wie werden Straßen und Plätze in Wien gestaltet? Warum beherrschen immer noch Asphalt und Beton den öffentlichen Raum? Welche Rolle spielt der Verkehr? Welche Maßnahmen setzt die Stadt Wien zur Verkehrsberuhigung?  Und wie sehen neue Begegnungszonen und Fußgängerzonen aus? – Hier sind alle Artikel, in denen es um das Thema öffentlicher Raum in Wien geht.

Bedeutsame Belanglosigkeiten: Pflasterbeläge in Europa

Gehsteige, Straßen und Plätze sind die Grundlage des öffentlichen Stadtraums. Sie haben nicht nur eine Funktion, sondern auch eine Form. Die Materialität, Farbe und historischen Bezüge der Bodenbeläge stehen in diesem Artikel im Mittelpunkt. Mit Beispielen aus vielen europäischen Städten.

Kommentare deaktiviert für Bedeutsame Belanglosigkeiten: Pflasterbeläge in Europa

Asphalthauptstadt Wien

Asphalt ist in Wien allgegenwärtig. Während andere Städte für Gehsteige und Plätze teils auf Pflastersteine oder Platten setzen, wird in Wien meist asphaltiert.

Kommentare deaktiviert für Asphalthauptstadt Wien

Kleine Dinge im Stadtraum: Wien und andere Städte

Der öffentliche Raum ist allgegenwärtig. Auf den Straßen, Gassen und Plätzen findet sich eine Fülle an größeren und kleineren Details, darunter Laternen, Bodenbeläge und Poller. Solche Mikroarchitekturen stehen hier im Fokus.

Kommentare deaktiviert für Kleine Dinge im Stadtraum: Wien und andere Städte

Heumarkt: Tristesse im Weltkulturerbe

Seit Jahren laufen hitzige Debatten um Heumarkt, Hotel Intercontinental und den Eislaufverein. Ein Investor will die Gebäude abreißen, neu bauen und obendrein ein Hochhaus errichten.

Nun ist der Heumarkt sichtlich in die Jahre gekommen - aber abzureißen gibt es da wenig. Es braucht vielmehr einen Perspektivenwechsel hin zum öffentlichen Raum. Hier müsste angesetzt werden, um die Gegend um den Heumarkt attraktiver zu machen.

Kommentare deaktiviert für Heumarkt: Tristesse im Weltkulturerbe

Ein Spaziergang durch die Gumpendorfer Straße

Viele Geschäfte, Lokale und Unternehmen, schöne Häuser, ein bunt gemischtes Publikum - das ist die Gumpendorfer Straße. Doch wie attraktiv ist die Straße wirklich? Wird nämlich der öffentliche Raum betrachtet, sieht das gleich ganz anders aus: viel Autoverkehr, viel Asphalt und das Fehlen von Bäumen prägen die Straße.

Kommentare deaktiviert für Ein Spaziergang durch die Gumpendorfer Straße

Petersplatz runderneuert

Der Petersplatz und einige angrenzende Gassen wurden umgestaltet. Begegnungszonen und eine kurze Fußgängerzone wurden eingerichtet, der Bodenbelag erneuert und mehr Platz für Fußgänger geschaffen. In die engen Gassen wurden Bäume und Grünflächen gesetzt.

Kommentare deaktiviert für Petersplatz runderneuert

Friedrichsplatz & Staglgasse: Neugestaltung hinterm Westbahnhof

Die autofreie Fläche am Friedrichsplatz wurde vergrößert, begrünt und stellenweise entsiegelt. Ein Abschnitt der angrenzenden Staglgasse wurde zur Fußgängerzone. Zusammen mit anderen umgebauten Straßen ist eine begrünte und teilweise verkehrsberuhigte Verbindung zum Westbahnhof entstanden.

Kommentare deaktiviert für Friedrichsplatz & Staglgasse: Neugestaltung hinterm Westbahnhof

Burgtheater: Bühne im Kreisverkehr

Das größte Sprechtheater im deutschsprachigen Raum ist von einer großen Asphaltfläche mit Parkplätzen umgeben. Der öffentliche Raum um Burgtheater und Café Landtmann ist schon lange nicht mehr zeitgemäß.

Kommentare deaktiviert für Burgtheater: Bühne im Kreisverkehr

Gent: Straßen und Plätze im Wandel der Zeit

Die belgische Stadt mit ihren über 260.000 Einwohnern ist für ihre progressive Verkehrspolitik bekannt. Die Förderung des Fußgänger- und Radverkehrs, sowie der öffentlichen Verkehrsmittel, stehen im Mittelpunkt.

Dieser Artikel zeigt, wie sich einige bekannte Straßen und Plätze über die Jahrzehnte hinweg verändert haben.

Kommentare deaktiviert für Gent: Straßen und Plätze im Wandel der Zeit

Ljubljana: Straßen und Plätze im Wandel der Zeit

Ljubljana kann Verkehrsberuhigung. Seit 2007 wird das Zentrums von Sloweniens Hauptstadt nach und nach umgestaltet. Doch bereits lange zuvor war der öffentliche Raum immer wieder einschneidenden Veränderungen unterworfen - etwa durch den Siegeszug des Autos und die Einstellung der Straßenbahn.

Kommentare deaktiviert für Ljubljana: Straßen und Plätze im Wandel der Zeit

Piran: Ein Hauptplatz im Wandel der Zeit

Der Tartini-Platz im Zentrum von Piran ist einer der schönsten Plätze Sloweniens. Seit der Jahrhundertwende hat sich der historische Platz gleich mehrfach gewandelt. Wo heute eine Fußgängerzone eingerichtet ist, fuhren und parkten früher die Autos. Bis in die 1950er waren sogar Straßenbahnen auf dem Platz unterwegs.

Kommentare deaktiviert für Piran: Ein Hauptplatz im Wandel der Zeit

Am Hof: Wer küsst den schönen Platz wach?

Trotz der einzigartigen Lage zwischen Graben und Freyung gehört ein beträchtlicher Teil des Platzes dem motorisierten Individualverkehr. Könnte der historische Platz nicht viel attraktiver gestaltet sein - und damit auch für mehr Menschen nutzbar?

Kommentare deaktiviert für Am Hof: Wer küsst den schönen Platz wach?

Die vielen Vorteile von Verkehrsberuhigung

Verkehrsberuhigung hat viele Vorteile: Mehr Platz für Menschen und Begrünung, weniger Lärm, mehr Umsatz für Geschäfte, mehr Sicherheit im Verkehr und ein schöneres Straßenbild.

Kommentare deaktiviert für Die vielen Vorteile von Verkehrsberuhigung

Wien hat ein Problem mit Märkten und Hallen

Während die historische Gösserhalle weitgehend abgerissen wurde, soll neben dem Naschmarkt eine neue Markthalle entstehen. Zugleich gibt es vielerorts aber gar keine Märkte. Was ist los mit der Wiener Stadtplanung?
- Erschienen auf derstandard.at.

Kommentare deaktiviert für Wien hat ein Problem mit Märkten und Hallen

Kein Grün für die Hitzeinsel

Das Fasanviertel im 3. Bezirk, zwischen Gürtel und Rennweg, gehört zu den dichtest bebauten und heißesten Ecken Wiens. Der öffentliche Raum beschränkt sich auf Asphalt, Parkplätze und Fahrbahnen. Grünflächen fehlen. Dabei wäre eigentlich ein kleiner Park vorgesehen gewesen: Neben der S-Bahn-Trasse war bis Anfang 2021 eine Brachfläche als Parkschutzgebiet gewidmet. Doch einen Park wird es hier nie geben. Die Fläche wurde zu Bauland umgewandelt. Gebaut wird eine Brücke - mitsamt Parkgarage.

Kommentare deaktiviert für Kein Grün für die Hitzeinsel

Burggasse: Von der Nebenfahrbahn zum Ruth-Klüger-Platz

Der 7. Bezirk hat seit 2021 einen neuen Platz. Statt einer Nebenfahrbahn gibt es in der Burggasse nun mehr Begrünung, Bäume und viel Platz für alle. Die künftig Ruth-Klüger-Platz genannte Fläche ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich der öffentliche Raum nachhaltig aufwerten lässt. Es sind genau solche Orte, die es in Wien viel mehr braucht. Und zwar in allen Bezirken.

Kommentare deaktiviert für Burggasse: Von der Nebenfahrbahn zum Ruth-Klüger-Platz

Kardinal-Nagl-Platz: Umbau mit beschränkter Wirkung

Der Kardinal-Nagl-Park im 3. Bezirk wird umgestaltet. Kosten: eine Million Euro. Allzu viel ändert sich dadurch aber nicht, denn das Hauptproblem bleibt ungelöst: Der Park ist nämlich umgeben von Fahrbahnen und Parkplätzen. Durch den großen Abstand zu den Häusern können sich Gastronomie und Geschäfte nur eingeschränkt entwickeln. Weite Flächen sind mit Asphalt versiegelt. Und das wird auch so bleiben.

Kommentare deaktiviert für Kardinal-Nagl-Platz: Umbau mit beschränkter Wirkung

Halle oder Park für den Naschmarkt?

Neben dem Naschmarkt gibt es eine riesige Asphaltfläche. Mitten in bester Innenstadtlage und umgeben von prächtigen historischen Gebäuden. Bisher ein unausgelasteter Parkplatz, der regelmäßig auch für einen Flohmarkt genutzt wird. Hier will die Stadtregierung eine Markthalle bauen.

Kommentare deaktiviert für Halle oder Park für den Naschmarkt?

Wiener Querschnitte

Wem gehört der öffentliche Raum? Welche Verkehrsteilnehmer werden bevorzugt, welche benachteiligt? Sind die Straßen auch lebenswert gestaltet?
Dieser Artikel zeigt, wie Straßen und Gassen in Wien aufgeteilt sind. Im Fokus sind die Flächen für Kfz, Radfahrer, öffentliche Verkehrsmittel und Fußgänger, sowie Bäume und Begrünung.

Kommentare deaktiviert für Wiener Querschnitte

Spittelau: Die Inseln im Asphaltmeer

Die Spittelau ist ein hartes Pflaster für Begrünung und Verschönerung. Unten Schienen, oben die Müllverbrennungsanlage, keine Bäume, viel Asphalt, dazwischen eine lange Fußgängerbrücke. Diese Brücke wurde 2020 umgestaltet. Seither gibt es hier ein paar Sträucher, Bäume und Sitzgelegenheiten. Doch das Design der neuen Stadtmöbel ist alles andere als optimal. Und das Hauptproblem wurde gar nicht gelöst: die weite Asphaltdecke.

Kommentare deaktiviert für Spittelau: Die Inseln im Asphaltmeer