Untergräbt Wien den Westbahnpark?
Hinter dem Westbahnhof sind neue Gebäude und eine große, teils unterbaute Grünfläche geplant. Bürgerinitiativen fordern hingegen seit Jahren einen Park ohne Bebauung
- Erschienen auf derstandard.at
Hinter dem Westbahnhof sind neue Gebäude und eine große, teils unterbaute Grünfläche geplant. Bürgerinitiativen fordern hingegen seit Jahren einen Park ohne Bebauung
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Vor elf Jahren wurde die Umgestaltung der Einkaufsmeile abgeschlossen. Wie hat sich Wiens bekanntestes Verkehrsberuhigungsprojekt entwickelt?
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Barcelona baut an einem Netz von verkehrsberuhigten und begrünten Straßen und Plätzen. Eine zum Teil schon fertiggestellte Grünachse ist der Carrer del Consell de Cent im dicht bebauten Bezirk Eixample.
In der Postgasse ist ein attraktiver neuer Stadtplatz entstanden. Der Asphalt wurde entfernt, Bäume wurden gepflanzt und eine Fußgängerzone geschaffen. Weniger gelungen hingegen ist der Umbau der übrigen Gasse, wo nach wie vor parkende Autos den öffentlichen Raum dominieren.
Barcelona baut an einem Netz von verkehrsberuhigten und begrünten Straßen und Plätzen. Eine zum Teil schon fertiggestellte Grünachse ist der Carrer de Girona im dicht bebauten Bezirk Eixample.
Der neben der Mariahilfer Straße liegende Christian-Broda-Platz wurde umgestaltet und begrünt. Die Gestaltung von 2007 war so schlecht, dass schon 2024 erneut umgebaut wurde. Der Gesamteindruck hat sich deutlich verbessert.
Teile der Servitengasse und Grünentorgasse wurden 2023 zu einer Fußgängerzone umgestaltet. Der Umfang der Umgestaltung ist verhältnismäßig klein geblieben.
Der Siebenbrunnenplatz im 5. Bezirk soll neu gestaltet werden. Das ist auch an der Zeit, denn die abweisende Asphaltfläche ist schon längst nicht mehr zeitgemäß.
Die Argentinierstraße wurde 2024 zur Fahrradstraße umgebaut. Damit hat Wien endlich eine Fahrradstraße bekommen, die diesen Namen auch verdient. Zahlreiche Bäume und Sträucher wurden gepflanzt, viele Sitzgelegenheiten aufgestellt und stellenweise ein attraktiver heller Pflasterbelag verlegt.
Die Altgasse in Hietzing wurde grundlegend umgestaltet. Bäume und Sträucher wurden gepflanzt, eine attraktive Pflasterung verlegt und viele Sitzgelegenheiten aufgestellt. In der Altgasse ist jetzt viel mehr Platz, die Zeit der schmalen Gehsteige ist vorbei. Das Straßenbild hat eine enorme Aufwertung erfahren.
In diesem Artikel werden einige Beispiele für begrünte Fassaden, Straßen und Plätze in der niederländischen Stadt Haarlem vorgestellt. Der Fokus liegt auf dem Stadtzentrum und dessen Umgebung.
Die Bernardgasse im 7. Bezirk wurde umgebaut. Aus einer Gasse voller Parkplätze und Asphalt ist eine Wohnstraße mit Begrünung und attraktiver Steinpflasterung geworden. Fußgänger und Radfahrer haben viel mehr Platz als zuvor, die ganze Gasse wirkt nun deutlich freundlicher.
Der Esteplatz - gelegen nahe Landstraßer Hauptstraße und Wien Mitte - ist mehr Restfläche als Platz. Seine Gestaltung beschränkt sich auf rissige Asphaltflächen, Parkplätze und kleine Grüninseln. Ein echter Stadtplatz sieht anders aus.
Im Zentrum von Alkmaar, einer Stadt mit rund 112.000 Einwohnern nördlich von Amsterdam, wurde eine Einkaufsstraße neugestaltet. De Laat zeichnet sich durch viel Begrünung, viel Platz für Fußgänger und eine hohe Qualität in der Detailgestaltung aus. Ein Vorbild auch für Städte in Österreich.
Die Gehsteige vor den Amtshäusern in Neubau und Mariahilf wurden 2023 bzw. 2021 neugestaltet und begrünt. Beide Gebäude haben eine Fassadenbegrünung bekommen.
2022 wurde ein kurzer Abschnitt der Burggasse umgebaut. Bei der Ecke zur Neubaugasse gibt es seither neue Bäume und einen breiten, gepflasterten Gehsteig.
2020 wurde die Fußgängerzone im Seeparkquartier der Seestadt Aspern angelegt. Das Resultat: eine graue Asphaltfläche. Die Kritik an der Gestaltung war so laut, dass in den Folgejahren schon wieder nachgebessert werden musste.
Der nördliche Abschnitt der Reinprechtsdorfer Straße wurde 2023 umgestaltet. Das Ergebnis: viele neue Bäume, mehr Platz für Fußgänger und ein attraktiver gestalteter öffentlicher Raum. Der Durchzugsverkehr und etliche Parkplätze sind hingegen geblieben, die Situation für den Radverkehr ist nicht optimal gelöst.
In diesem Artikel werden einige Beispiele für begrünte Fassaden, Straßen und Plätze in der niederländischen Stadt Utrecht vorgestellt.
Im niederländischen Utrecht wird an einem neuen Stadtteil gebaut, der im Sinne der traditionellen europäischen Stadt geplant ist.
Der Petersplatz und einige angrenzende Gassen wurden umgestaltet. Begegnungszonen und eine kurze Fußgängerzone wurden eingerichtet, der Bodenbelag erneuert und mehr Platz für Fußgänger geschaffen. In die engen Gassen wurden Bäume und Grünflächen gesetzt.
Die autofreie Fläche am Friedrichsplatz wurde vergrößert, begrünt und stellenweise entsiegelt. Ein Abschnitt der angrenzenden Staglgasse wurde zur Fußgängerzone. Zusammen mit anderen umgebauten Straßen ist eine begrünte und teilweise verkehrsberuhigte Verbindung zum Westbahnhof entstanden.
Die Langauergasse hinter dem Westbahnhof war lange Zeit ein unattraktiver Parkplatz. Im Zuge einer Umgestaltung ist daraus ein kleiner Park geworden.
Der Platz vor der Schule in der Pfeilgasse wurde umgestaltet. Es gibt jetzt neue Bäume und Grünflächen, viele Sitzgelegenheiten und mehr Platz für alle.
Die Argentinierstraße liegt perfekt und könnte eine einladende Straße sein. Tatsächlich sieht es aber düster aus: Grauer Asphalt, viele Parkplätze und fehlende Begrünung machen den öffentlichen Raum unattraktiv. Bezirk und Rathaus haben Verbesserungen versprochen.
Der Platz im Zentrum der spanischen Stadt wurde 2022 zur Fußgängerzone umgebaut.
In diesem Artikel werden einige Beispiele für begrünte Fassaden, Straßen und Plätze in Belgien vorgestellt. Mit Fotos aus Brüssel, Gent und Leuven.
Der Boulevard Anspach in Brüssel ist seit 2015 eine riesige Fußgängerzone. Die Zeiten, in denen sich täglich tausende Autos durch die Straße im Stadtzentrum schoben, sind damit vorbei.
Die Zollergasse im 7. Bezirk wurde 2021 neu gestaltet. In der Seitengasse der Mariahilfer Straße gibt es jetzt mehr Platz für Fußgänger, neue Bäume und konsumfreie Sitzgelegenheiten. Der Asphalt wurde durch eine hochwertige Pflasterung ersetzt.
Jede Sanierung ist selbst dem Bau von Passivhäusern vorzuziehen - sagt die Vereinigung Architects For Future. In der Bernardgasse im 7. Wiener Gemeindebezirk wird das gelebt. Mit viel Engagement fürs Detail wird ein Biedermeierhaus nach den Erfordernissen des Klimaschutzes saniert. Das heißt auch: Raus aus der Gasheizung.
Die Phorusgasse im 4. Bezirk wurde 2020 umgestaltet. Die Ziele: Mehr Aufenthaltsqualität im Straßenraum, mehr Begrünung und mehr Sicherheit am Schulweg. Das ist kaum gelungen.
Die Einkaufsstraße in Wien-Ottakring wird derzeit umgestaltet. Schon jetzt ist sichtbar, was sich die Stadtregierung traut – und wo alles beim Alten bleibt.
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Ein großer Teil der Neubaugasse ist seit 2021 eine Begegnungszone. Seitdem gibt es mehr Bäume und Grünflächen, mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer, eine attraktive Pflasterung und viele neue Sitzgelegenheiten.
Verkehrsberuhigung hat viele Vorteile: Mehr Platz für Menschen und Begrünung, weniger Lärm, mehr Umsatz für Geschäfte, mehr Sicherheit im Verkehr und ein schöneres Straßenbild.
Das Fasanviertel im 3. Bezirk, zwischen Gürtel und Rennweg, gehört zu den dichtest bebauten und heißesten Ecken Wiens. Der öffentliche Raum beschränkt sich auf Asphalt, Parkplätze und Fahrbahnen. Grünflächen fehlen. Dabei wäre eigentlich ein kleiner Park vorgesehen gewesen: Neben der S-Bahn-Trasse war bis Anfang 2021 eine Brachfläche als Parkschutzgebiet gewidmet. Doch einen Park wird es hier nie geben. Die Fläche wurde zu Bauland umgewandelt. Gebaut wird eine Brücke - mitsamt Parkgarage.