Wien wächst. Nach Jahrzehnten der Schrumpfung nimmt die Bevölkerung seit Anfang der 1990er-Jahre wieder zu. Entsprechend dynamisch entwickelt sich der Immobilienmarkt: Alte Häuser werden renoviert, aufgestockt oder abgerissen. Neue Häuser werden errichtet, ganze Stadtteile förmlich aus dem Boden gestampft. Doch nicht alle Neubauten in Wien sind eine Bereicherung für die Stadt. Ästhetik ist oft keine Priorität. Viele neue Gebäude werden ohne Rücksicht auf die Umgebung in historisch gewachsene Viertel gesetzt. Und bei Sanierungen leidet zuweilen die historische Bausubstanz.

Das Simmeringer Betonvogelhaus

In Simmering steht seit 2021 ein Gebäude mit allzu eigenwilliger Architektur. Die "Business Apartments" in der Gudrunstraße 1 trumpfen auf mit harter Ästhetik und einem Raster von vogelhausartigen Erkern. Das macht eines deutlich: In Wien gibt es ein Problem mit der äußeren Gestaltung von Neubauten.

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Wohnen hinter Gittern

Wien ist Weltmeister im geförderten Wohnbau. Wien beweist, dass auch in hervorragenden Lagen wie dem Sonnwendviertel beim Hauptbahnhof leistbare neue Wohnungen entstehen können. Doch eines dieser geförderten Wohnhäuser fällt mit einer sehr eigenwilligen Ästhetik auf: Vor Fenstern und Balkonen prangt ein grauer Raster aus Stahl, die dahinterliegende Fassade beschränkt sich auf einfärbigen Putz.

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Das war's.

Das war's.