Neubaugasse: Warten auf den Weiterbau
Vor fünf Jahren wurde die Neubaugasse umgestaltet. Doch ein Abschnitt fehlt bis heute. Wann wird fertig gebaut?
- Erschienen auf derstandard.at
Vor fünf Jahren wurde die Neubaugasse umgestaltet. Doch ein Abschnitt fehlt bis heute. Wann wird fertig gebaut?
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In diesem Artikel geht es um Fußgängerzonen, autofreie Plätze und auf Fußgänger und Radfahrer optimierte Straßen. Mit Beispielen aus mehreren niederländischen Städten.
Die Hauptstadt der Niederlande ist für ihre attraktiven öffentlichen Räume und für ihre progressive Verkehrsplanung bekannt. Doch das war nicht immer so. Dieser Artikel beleuchtet die Entwicklung einiger Straßen in Amsterdam. Mit Aufnahmen von 1900 bis 2024.
In der Postgasse ist ein attraktiver neuer Stadtplatz entstanden. Der Asphalt wurde entfernt, Bäume wurden gepflanzt und eine Fußgängerzone geschaffen. Weniger gelungen hingegen ist der Umbau der übrigen Gasse, wo nach wie vor parkende Autos den öffentlichen Raum dominieren.
Barcelona baut an einem Netz von verkehrsberuhigten und begrünten Straßen und Plätzen. Eine zum Teil schon fertiggestellte Grünachse ist der Carrer de Girona im dicht bebauten Bezirk Eixample.
Der neben der Mariahilfer Straße liegende Christian-Broda-Platz wurde umgestaltet und begrünt. Die Gestaltung von 2007 war so schlecht, dass schon 2024 erneut umgebaut wurde. Der Gesamteindruck hat sich deutlich verbessert.
Wien ist eine schöne Stadt. Oder nicht? Abseits einiger gepflegter Straßen und Plätze ist Österreichs Hauptstadt tatsächlich zum Teil alles andere als schön. Gesichtslose Neubauten, zugeparkte Straßen, grauer Asphalt und unattraktive öffentliche Räume prägen eine Stadt, der das Verständnis von Schönheit mit den Jahrzehnten abhandengekommen zu sein scheint.
Die äußere Mariahilfer Straße war lange Zeit das unattraktive Gegenstück zur inneren Mariahilfer Straße. Das ist seit 2025 Geschichte. Der Platz für den Autoverkehr wurde deutlich reduziert, ein breiter Radweg gebaut und neue Grünflächen geschaffen.
Die Mariahilfer Straße ist umgebaut und verkehrsberuhigt. Die ganze Mariahilfer Straße? Nein, denn ein kleiner Abschnitt beim Gürtel widersetzt sich bisher einer nachhaltigen Verbesserung.
Teile der Servitengasse und Grünentorgasse wurden 2023 zu einer Fußgängerzone umgestaltet. Der Umfang der Umgestaltung ist verhältnismäßig klein geblieben.
Der Radverkehr am Ring soll neu geordnet werden, Zufahrtsbeschränkungen für Kraftfahrzeuge kommen. Das ist die Gelegenheit, um größere Änderungen für den Ring zu diskutieren.
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Der Siebenbrunnenplatz im 5. Bezirk soll neu gestaltet werden. Das ist auch an der Zeit, denn die abweisende Asphaltfläche ist schon längst nicht mehr zeitgemäß.
Die Hauptstadt der Niederlande ist für ihre attraktiven öffentlichen Räume und für ihre progressive Verkehrsplanung bekannt. Doch das war nicht immer so. Dieser Artikel beleuchtet die Entwicklung einiger Stadtplätze in Amsterdam. Mit Aufnahmen von 1900 bis 2024.
Die Argentinierstraße wurde 2024 zur Fahrradstraße umgebaut. Damit hat Wien endlich eine Fahrradstraße bekommen, die diesen Namen auch verdient. Zahlreiche Bäume und Sträucher wurden gepflanzt, viele Sitzgelegenheiten aufgestellt und stellenweise ein attraktiver heller Pflasterbelag verlegt.
Die Altgasse in Hietzing wurde grundlegend umgestaltet. Bäume und Sträucher wurden gepflanzt, eine attraktive Pflasterung verlegt und viele Sitzgelegenheiten aufgestellt. In der Altgasse ist jetzt viel mehr Platz, die Zeit der schmalen Gehsteige ist vorbei. Das Straßenbild hat eine enorme Aufwertung erfahren.
In diesem Artikel werden einige Beispiele für begrünte Fassaden, Straßen und Plätze in der niederländischen Stadt Haarlem vorgestellt. Der Fokus liegt auf dem Stadtzentrum und dessen Umgebung.
Die Bernardgasse im 7. Bezirk wurde umgebaut. Aus einer Gasse voller Parkplätze und Asphalt ist eine Wohnstraße mit Begrünung und attraktiver Steinpflasterung geworden. Fußgänger und Radfahrer haben viel mehr Platz als zuvor, die ganze Gasse wirkt nun deutlich freundlicher.
Die Grote Marktstraat ist die zentrale Einkaufsstraße der niederländischen Stadt Den Haag. Sie hat sich seit dem frühen 20. Jahrhundert grundlegend verändert. Alte Häuser wurden abgerissen, neue gebaut. Die Autostraße wurde zu einer Fußgängerzone, die Straßenbahn in den Untergrund verlegt.
Utrecht ist die viertgrößte Stadt der Niederlande. Die Plätze im Stadtzentrum sind attraktiv und im Sinne progressiver Verkehrsplanung gestaltet. Das war nicht immer so.
Mehr Grün, mehr Platz, weniger Lärm - und das ohne großen Aufwand? Ja, das geht! Zum Beispiel im südlichen 15. Bezirk. Durch einige wenige Maßnahmen ließen sich ein kleiner Park vergrößern und ein Schleichweg zum Gürtel kappen. Die Clementinengasse wäre damit ruhiger und der Dingelstedtpark größer.
Der Franz-Josefs-Kai hat sich seit der Jahrhundertwende grundlegend gewandelt. Kriegszerstörungen, unattraktive Platzgestaltungen und die Massenmotorisierung haben die alte Prachtstraße in eine banale Verkehrsfläche verwandelt.
Der Schwedenplatz ist einer der bekanntesten und frequentiertesten Plätze Wiens. Trotz seiner ausgezeichneten Lage ist er unverkennbar vernachlässigt. Seit Jahrzehnten lässt eine Neugestaltung auf sich warten.
Zwischen Stubenring und Wienfluss verläuft eine Straße, die eigentlich ein Platz ist. Die Benennung der Fläche in Oskar-Kokoschka-Platz im Jahr 1980 hat sich bis heute nicht in einer angemessenen Nutzung und Gestaltung niedergeschlagen. Der Platz neben der Universität für angewandte Kunst ist eine bloße Durchfahrtsstraße geblieben.
Der Fasanplatz im 3. Bezirk ist nur dem Namen nach ein Platz. Genutzt wird er vor allem als Parkplatz. Ein lebendiges Grätzlzentrum sieht anders aus.
Der Esteplatz - gelegen nahe Landstraßer Hauptstraße und Wien Mitte - ist mehr Restfläche als Platz. Seine Gestaltung beschränkt sich auf rissige Asphaltflächen, Parkplätze und kleine Grüninseln. Ein echter Stadtplatz sieht anders aus.
Die Gumpendorfer Straße steht vor einer Umgestaltung. Das ist auch an der Zeit, denn der Ist-Zustand ist nicht mehr zeitgemäß: Viel Autoverkehr, viel Asphalt und fehlende Bäume prägen eine Straße, die mehr Transitader statt Einkaufsmeile und Mittelpunkt eines Bezirks ist.
Die über 560.000 Einwohner große Stadt Den Haag (Niederlande) hat sich seit der Jahrhundertwende stark gewandelt. Dieser Artikel zeigt, wie sich einige Straßen im Laufe der Zeit verändert haben. Mit Fokus auf den öffentlichen Raum.
Im Zentrum von Alkmaar, einer Stadt mit rund 112.000 Einwohnern nördlich von Amsterdam, wurde eine Einkaufsstraße neugestaltet. De Laat zeichnet sich durch viel Begrünung, viel Platz für Fußgänger und eine hohe Qualität in der Detailgestaltung aus. Ein Vorbild auch für Städte in Österreich.
Die Gehsteige vor den Amtshäusern in Neubau und Mariahilf wurden 2023 bzw. 2021 neugestaltet und begrünt. Beide Gebäude haben eine Fassadenbegrünung bekommen.
Utrecht ist die viertgrößte Stadt der Niederlande. Die Straßen in und um das Stadtzentrum sind attraktiv und im Sinne progressiver Verkehrsplanung gestaltet. Das war nicht immer so.
2022 wurde ein kurzer Abschnitt der Burggasse umgebaut. Bei der Ecke zur Neubaugasse gibt es seither neue Bäume und einen breiten, gepflasterten Gehsteig.
Asphaltbeläge sind in Wien allgegenwärtig. Der Weg heraus aus dem Asphalt ist langsam, steinig und grün – und gelingt nicht immer.
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Von 2021 bis etwa 2026 wird in der Donaustadt an der Stadtstraße gebaut.
- Eine Fotodokumentation der Baustelle.
2020 wurde die Fußgängerzone im Seeparkquartier der Seestadt Aspern angelegt. Das Resultat: eine graue Asphaltfläche. Die Kritik an der Gestaltung war so laut, dass in den Folgejahren schon wieder nachgebessert werden musste.
Utrecht ist die viertgrößte Stadt der Niederlande. Die Straßen in und um das Stadtzentrum sind attraktiv und im Sinne progressiver Verkehrsplanung gestaltet. Das war nicht immer so.