Hoher Markt: Ohne Platz und ohne Markt

Der Hohe Markt ist wahrscheinlich Wiens ältester Markt. Oder eher: Er war es, denn einen Markt gibt es auf dem zentralen Platz im 1. Bezirk schon lange nicht mehr. Doch auch ein richtiger Platz ist der Hohe Markt nicht, denn die meisten Flächen sind für Fahrbahnen und Parkplätze reserviert. Bäume wiederum gibt es hier überhaupt keine. Entsprechend traurig ist die Optik – obwohl nur wenige Schritte vom Stephansplatz entfernt.

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Hoher Markt im 1. Bezirk: viel Asphalt, viele Autos, keine Begrünung (Foto: 2020)

In diesem Artikel geht es um die Vergangenheit, Gegenwart und die mögliche Zukunft des Hohen Markts. In aller Kürze:

  • Kein Markt mehr: Vom 13. Jahrhundert bis 1939 befand sich auf dem Platz ein Markt.
  • Niedergang nach 1945: Zahlreiche Gebäude wurden durch Bombentreffer zerstört, der Markt nicht wieder eingerichtet.
  • Viel Platz für Autos: Etwa 60% der gesamten Fläche sind für Fahrbahnen und Parkplätze reserviert.
  • Wenig Platz für Fußgänger: Im Vergleich zu anderen Plätzen im 1. Bezirk ist der Hohe Markt für Fußgänger unattraktiv.
  • Kein Grün: Weite Flächen sind mit grauem Asphalt bedeckt. Bäume gibt es keine.
  • Verbesserung möglich: Ein Teil des Platzes könnte zur Fußgängerzone samt kleinem Markt werden. Die Pflanzung von Bäumen oder Sträuchern würde den Platz ästhetisch aufwerten und gegen sommerliche Hitze helfen.

Siebenhundert Jahre Markt

Die Geschichte des Hohen Markts geht bis weit ins Mittelalter und davor zurück. Wo einst die Römer ihr Lager hatten – Überreste gibt es bis heute – etablierte sich im 13. Jahrhundert ein wichtiger Markt. Es gab ihn noch bis 1939. Wohl durch den 2. Weltkrieg und die enormen Zerstörungen, die über die Häuser am Hohen Markt hereinbrachen, wurde der Markt eingestellt bzw. nach dem Krieg nicht wieder neu belebt.

Vom Marktplatz zum Parkplatz

Der Hohe Markt war schon um 1900 ein belebter und mitunter verkehrsreicher Ort. Auf dem Foto aus den 1930ern wird bereits die beginnende Dominanz des Automobils sichtbar. Nach Aufhebung des Fahrverbots im 1. Bezirk im Jahr 1908 durften Kraftfahrzeuge auch auf den Hohen Markt fahren.

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1937: Hoher Markt kurz vor der Auflassung des Markts, frühe Automobile (ÖNB/Kempf)

Ab 1950er: Auto wird Massenverkehrsmittel

Mit dem Wiederaufbau nach dem Krieg und dem einsetzenden Wirtschaftswunder veränderte sich auch das Wiener Straßenbild in rasantem Tempo. Das Verkehrsaufkommen übertraf rasch alle in der Zwischenkriegszeit gekannten Ausmaße. Die Straßen füllten sich, der 1. Bezirk wurde von Staus heimgesucht und die historischen Stadtplätze verwandelten sich in Parkplätze.

Schon gegen Ende der 1950er war der Hohe Markt quasi ein bloßer Parkplatz. Vom eigentlichen Markt war zu dieser Zeit nichts mehr übrig.

Autos am Hohen Markt, 1950er, Wien
1959: Hoher Markt als Parkplatz und ohne Markt (ÖNB)

Fahrzeuge statt Marktstände

Auch in den folgenden Jahrzehnten tat sich bei der Oberflächengestaltung wenig. So blieben auch die beiden Sehenswürdigkeiten am Hohen Markt von Blech umgeben: Der barocke Vermählungsbrunnen (geweiht 1732) und die Ankeruhr (erbaut 1913).

Stadtzentrum als Verkehrsknoten

Der steigende motorisierte Verkehr brachte es mit sich, dass die Innere Stadt für Fußgänger immer unattraktiver wurde. Über 220.000 Autos fuhren in den 1960ern Tag für Tag in den 1. Bezirk. Lange galt das Stadtzentrum als „sterbender Bezirk“. Der Verkehrsplaner Hermann Knoflacher:

Damals [um 1960] war die Innenstadt so verstaut wie heute die Südosttangente. Das Zentrum Wiens war abgewohnt und abgewirtschaftet. Abends waren alle Rollos unten, die Stadt verwandelte sich nächtens in ein Rotlichtviertel: Da standen die Damen in den Hauseingängen, und es stank nach Abgasen.

Hier einige Impressionen aus der Zeit vor den Fußgängerzonen:

Wien wagt die Fußgängerzone

Seit den 1970ern hat sich in der Umgebung des Hohen Markts einiges geändert: Kärntner Straße, Graben und Kohlmarkt wurden zu Fußgängerzonen. Auch der Stephansplatz hat enorm von der Verkehrsberuhigung profitiert (Details hier).

Wie auch bei späteren Verkehrsberuhigungen hatten die Geschäftsleute anfangs das Ausbleiben ihrer motorisierten Kundschaft befürchtet. Bekanntlich passierte aber etwas ganz anderes: Durch die Fußgängerzone blühten Handel und Gastronomie auf, der Tourismus profitierte enorm und der Bevölkerung gefiel die Veränderung.

Stephansplatz mit Autos und mit Fußgängerzone, Wien
Der Stephansplatz war einst eine mehrspurige Fahrbahn. (Foto links: Fortepan 117292, Aradi Péter, Szenczi Mária)

Hoher Markt hinkt hinterher

All diese Veränderungen sind am Hohen Markt spurlos vorübergegangen. Der Platz ist voll mit parkenden Fahrzeugen, die Fahrbahnen (inkl. Nebenfahrbahn) nehmen viel Platz ein. Reges öffentliches Leben und florierende Geschäfte und Lokale können sich so kaum entwickeln. Wie der Platz selbst ist auch sein Potenzial groß – aber ungenutzt.

Das Auto und die Stadt

Im Gegensatz zu den 1950ern und 1960ern ist die Innere Stadt heute in einer glücklichen Lage: Der Bezirk ist durch mehrere U-Bahn-Linien bestens an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Die Notwendigkeit eines privaten Pkws ist viel weniger gegeben als noch vor einigen Jahrzehnten.

Übrigens ist das Auto für die Bewohner des 1. Bezirks weit weniger wichtig als vielleicht erwartet. Laut VCÖ und Stadt Wien legen die Einwohner der Inneren Stadt fast 90% ihrer Wege zu Fuß, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad zurück. Der höchste Anteil unter allen Wiener Bezirken.

Wo ist der Platz geblieben?

Der Hohe Markt wirkt heute wie eine schlichte Verlängerung der Wipplinger Straße in Richtung Rotenturmstraße. Platzcharakter hat er keinen. Was besonders auffällt:

  • Bis zu vier Spuren für PKW (zweispurige Fahrbahn, Parkplätze auf beiden Seiten)
  • Nebenfahrbahn und viele Parkplätze beim barocken Brunnen
  • Asphalt auf weiten Teilen des Platzes (verschlimmert sommerliche Hitze, keine hochwertige Ästhetik)
  • Begrünung fehlt

Zerschnittener Platz

Die Flächen für Fußgänger sind stark voneinander getrennt und teilweise schmal. So sind jene Verkehrsteilnehmer, die den Hohen Markt am allermeisten frequentieren, deutlich benachteiligt.

Hoher Markt im Jahr 2021: Stadtplatz oder Parkplatz?

60% für Fahrbahnen und Parkplätze

Vielen Bewohnern Wiens ist der Hohe Markt vielleicht nur beiläufig bekannt. Dabei ist er gar nicht so klein. Er macht immerhin mehr als die Hälfte des Grabens und fast ein Drittes des Stephansplatzes aus (gerechnet ohne Dom).

Der zentrale Unterschied zwischen Graben und Stephansplatz auf der einen, und dem Hohen Markt auf der anderen Seite ist die Fußgängerzone. Eine solche fehlt beim Hohen Markt. Etwa 60% des Platzes ist fest in der Hand des motorisierten Individualverkehrs.

Platzverteilung am Hohen Markt (Symbol Auto: Vectors Market/flaticon.com)

Wie die Plätze in der Inneren Stadt aufgeteilt sind

Die typische italienische Piazza sieht oft so aus: Eine durchgehende Fußgängerzone, u. U. Zufahrt für Anrainer und Lieferanten, keine reguläre Straße oder Parkplätze zwischen eigentlichem Platz und Häusern.

In Wien gibt es diesen Typ Platz nur sehr selten. Fast immer werden die Plätze hierorts entweder von Straßen durchschnitten oder sind überhaupt nicht als zusammenhängende Flächen erkennbar.

Doch nicht immer läuft es nach diesem Schema. Gerade der 1. Bezirk hat einige sehr schön gestaltete Plätze (z. B. Franziskanerplatz, Judenplatz, Stephansplatz). Diese Positivbeispiele können als Vorbilder für künftige Umgestaltungen herangezogen werden.

Hoher Markt für Fußgänger unattraktiv

Judenplatz, Graben und Stephansplatz bieten im Verhältnis besonders viel Platz für Fußgänger. Auch der Hohe Markt nimmt eine Spitzenposition ein: Kein anderer der hier betrachteten Plätze hat einen geringeren Anteil an Flächen für Fußgänger.

Dieser Vergleich wirft die Frage auf: Wie zeitgemäß ist die Gestaltung des Hohen Markts noch?

Wie der Hohe Markt umgebaut werden könnte

Fußgängerzonen gibt es in Wien seit Jahrzehnten. Soll auch der Hohe Markt umgebaut werden, müssen die Planer bei der Stadt Wien das Rad nicht neu erfinden. Es genügt, schon anderswo funktionierende Konzepte herzunehmen und neu zusammenzusetzen. Fußgängerfreundlichkeit, Begrünung und eine hochwertige Ästhetik sollten die Leitlinien sein. 

Für den Hohen Markt eignet sich vielleicht die sogenannte Methode des Anfügens am besten. Die Stadtplanerin Hilde Barz-Malfatti und der Forscher Stefan Signer:

Die Methode des Anfügens basiert auf der Reduktion und Verlegung der Verkehrsflächen, ohne den Verkehr komplett zu beseitigen. Indem einzelne Straßen vom Platz entfernt werden, kann die Platzfläche an mindestens einer Seite an den bebauten Rand angefügt werden, wodurch die isolierende Inselwirkung aufgehoben wird. Die direkte Verbindung von Platzfläche und Randbebauung führt häufig zu einer intensiveren Nutzung und einer stärkeren Frequentierung der sich am Rande befindlichen Nutzungen.

So könnte das konkret umgesetzt werden:

  • Fußgängerzone für weite Teile des Hohen Markts (u. a. bei der Ankeruhr)
  • Begegnungszone auf einem schmalen Streifen zwischen Rotenturmstraße und Tuchlauben. So können Bus, Anrainer und Lieferanten weiterhin durchfahren. 
  • Markt für Lebensmittel, Blumen etc.
  • Schöner Boden: Einheitliches Höhenniveau und verfugte/glatte Pflasterung mit Natursteinen. Versetzung von störenden Baulichkeiten (Telefonzelle, Schaltkästen)
  • Angenehm sitzen: Aufstellen von Sitzgelegenheiten
  • Begrünung: Pflanzung von Bäumen und Sträuchern (zur Reduktion von Hitze im Sommer)

Der Hohe Markt könnte viel schöner und viel lebenswerter sein, als er jetzt ist. Die Vorschläge, wie das gelingen kann, sind da. Jetzt sind die Politikerinnen und Politiker gefragt. Werden sich die Parteien im 1. Bezirk trauen, etwas am Status quo zu verändern?

Der alte Hohe Markt

Der Hohe Markt liegt in einem der ältesten Teile Wiens, wie die Ausgrabungen im dortigen Römermuseum belegen. Die jüngere wechselvolle Geschichte der Stadt spiegelt sich auch in der Bebauung des Platzes wieder. Etliche ganz alte Häuser wurden schon im frühen 20. Jahrhundert durch Neubauten ersetzt, viele Gebäude fielen später den Bombenangriffen im 2. Weltkrieg zum Opfer.

Auch in die Filmgeschichte hat es der Platz geschafft. Unmittelbar nach dem Krieg wurden einige Szenen von Carol Reeds „Der Dritte Mann“ am Hohen Markt gedreht.

Als der Wiederaufbau noch voll im Gange war (1950) berichtete der Wiener Kurier über die Geschichte des Markts:

Neben Fischen hat man bald auch Krebse hier verkauft, venezianisches Glas durfte eine Zeitlang nur am Hohen Markt angeboten werden, die Haeringer und die Ganster (Herings- und Gänseverkäufer) hatten ihre Stände hier und in den vielen kleinen Häusern, die meist nur drei Fenster Front halten, saßen Kürschner, Seifensieder und Tuchscherer.

Am Abend des St.-Johannis-Tages aber flammten hier durch viele Generationen hindurch die Feuer des Sonnwendfestes auf und Bürgermeister und Ratsherren hielten hoch zu Roß im schimmernden Harnisch, den Streithammer in der Hand, den Umzug zwischen Feuern.

Barocker Brunnen

Die Wirren der Jahrhunderte scheinen am prachtvollen Vermählungsbrunnen spurlos vorübergegangen zu sein. Der 1732 geweihte Brunnen wurde nach einer Zeichnung von Johann Fischer von Erlach, dem Architekten der Karlskirche, erbaut. Die Figurengruppe unter dem von korinthischen Säulen gehaltenen Baldachin stellt die Vermählung von Josef und Maria dar. In der Mitte steht der Hohepriester, außen vier Engel. Die nicht im Neuen Testament überlieferte Vermählung Mariens war auch ein beliebtes Motiv in der Kunst der Renaissance.

Der Wiener Kurier über den Brunnen:

Und auf diesem seltsamen Platz erstand nach der Mariensäule Am Hof das zweite große öffentliche Denkmal der Barockzeit, der zauberhafte Traum aus Marmor und Bronze, den Fischer von Erlach für die glückliche Heimkehr Kaiser Joseph I. von der Belagerung Landaus geträumt. Kaiser Leopold hatte das Denkmal gelobt und im Geist der demütigen Frömmigkeit, die das Haus Österreich beseelte, wurde es eine Verherrlichung der Gottesmutter, der patrona Austriae; ihre Vermählung mit dem heiligen Joseph.

Zwischen vier Säulen, die die luftige Andeutung eines Zeltdaches aus Bronze krönt, vollzieht sich die heilige Handlung, flankiert von edlen Engelsgestalten, umplätschert von springenden Brunnen, großartiger Aufbau des ewigen Welttheaters, das für den Barockmenschen sehnsuchtsvolle Erfüllung war.

Ankeruhr

Versammeln sich zur Mittagszeit Trauben von Touristen am Hohen Markt, dann liegt das an der Ankeruhr. Die 1913 erbaute Kunstuhr mit ihren üppigen Jugendstilmotiven läutet jede Stunde eine andere Tonfolge, zu der für die Wiener Geschichte wichtige Figuren vorüberziehen. Vom römischen Kaiser Marc Aurel bis zum Komponisten Josef Haydn.

Die Gebäude links und rechts der Ankeruhr ersetzten um 1912 eine Reihe alter Häuser, die zum Teil noch aus der Frühen Neuzeit stammten. Die Versicherung Der Anker hatte die bedeutenden Architekten Ernst Gotthilf und Alexander Neumann mit dem Neubau beauftragt. Auffällig sind die neoklassizistischen Motive, etwa die Pilaster (aus der Mauer ragende Säulen) am linken Haus und die Gesimse mit griechischen Mustern.

Zum Abschluss noch einmal der Wiener Kurier von 1950:

Der Hohe Markt ist kein Platz des großen Lebens gewesen. Im 19. Jahrhundert erfüllte ihn eine Reihe von soliden alten Firmen. Die Fiaker hatten auch hier ihren Standplatz, er ist nie so schick und elegant gewesen, wie, der am Graben. Kaffeehäuser haben hier kaum floriert, nur auf Nummer 9 hat es um 1820 herum ein sehr besuchtes Kaffeehaus gegeben, das Café Roßmann.

Ein Café vom Hohen Markt sollte allerdings weltweit bekannt werden, in allen Kontinenten dieses Planeten, das Café Marc Aurel, das es nie gegeben hat, das nur für die Schauernacht des „Dritten Mann” erbaut wurde, und das Harry Limes tragisches Ende einleitet. Ein Ende, das die betrübt-melodischen Takte des Harry-Lime-Themas mit der ganzen Düsterkeit andeuten, die irgendwie immer über dem Hohen Markt gebrütet hat.

Kontakte zu Stadt & Politik

www.wien.gv.at
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+43 1 4000 01111

Die Bezirksvorstehungen sind die politischen Vertretungen der einzelnen Bezirke. Die Partei mit den meisten Stimmen im Bezirk stellt den Bezirksvorsteher, dessen Aufgaben u.a. das Pflichtschulwesen, die Ortsverschönerung und die Straßen umfassen.

Die Bezirksvertretungen sind die Parlamente der Bezirke. Die Parteien in den Bezirksvertretungen werden von der Bezirksbevölkerung gewählt, meist gleichzeitig mit dem Gemeinderat. Jede Partei in einem Bezirk kann Anträge und Anfragen stellen. Findet ein Antrag eine Mehrheit, geht er als Wunsch des Bezirks an die zuständigen Stadträte im Rathaus. (Die Reihung der Parteien orientiert sich an der Anzahl der Sitze in der Bezirksvertretung im Dezember 2020.)
+43 1 4000 81261
 
Vizebürgermeisterin und Stadträtin Kathrin Gaál untersteht die Geschäftsgruppe Wohnen. Zu dieser gehören u. a. die Baupolizei (kontrolliert die Einhaltung der Bauvorschriften u. dgl.), Wiener Wohnen (Gemeindewohnungen) und der Wohnfonds (Fonds für Neubau und Sanierung).

(Die Reihung der Parteien orientiert sich an der Anzahl der Mandate im November 2020.)

Quellen und weitere Infos

  • „(…) 37 Prozent ihrer Alltagswege legten die Wienerinnen und Wiener [2020] zu Fuß zurück. In Summe war die Wiener Bevölkerung auf 73 Prozent ihrer Alltagswege zu Fuß, mit Öffis und dem Fahrrad unterwegs. Seit dem Jahr 2011 beträgt der Anteil der autofreien Mobilität in Wien über 70 Prozent (…) Beim zu Fuß gehen hat der 1. Bezirk die Nase vorn, wo die Bevölkerung schon vor der Coronakrise die Hälfte ihrer Alltagswege zu Fuß zurücklegte (…) Bereits neun Bezirke weisen einen autofreien Mobilitätsanteil von 80 bis 89 Prozent auf. Spitzenreiter ist der 1. Bezirk mit 89 Prozent (…)“ (VCÖ, 2021)
  • Zitat von Hermann Knoflacher: falter.at/zeitung/20200623/der-autofahrer-ist-kein-mensch
  • Hoher Markt auf Wien Geschichte Wiki
  • Vermählungsbrunnen auf Wien Geschichte Wiki
  • Fotos im Austria Forum
  • Die neue Öffentlichkeit. Europäische Stadtplätze des 21. Jahrhunderts (2020), Hilde Barz-Malfatti, Stefan Signer
  • Ein Beispiel für die „Methode des Anfügens“ ist der Place de la République in Paris (Umbau 2013 fertiggestellt).
  • Wiener Kurier, 24.6.1950, S. 9f

Fotos

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