Die Leiden der jungen Mariahilfer Straße
Vor elf Jahren wurde die Umgestaltung der Einkaufsmeile abgeschlossen. Wie hat sich Wiens bekanntestes Verkehrsberuhigungsprojekt entwickelt?
- Erschienen auf derstandard.at
Vor elf Jahren wurde die Umgestaltung der Einkaufsmeile abgeschlossen. Wie hat sich Wiens bekanntestes Verkehrsberuhigungsprojekt entwickelt?
- Erschienen auf derstandard.at
Der neben der Mariahilfer Straße liegende Christian-Broda-Platz wurde umgestaltet und begrünt. Die Gestaltung von 2007 war so schlecht, dass schon 2024 erneut umgebaut wurde. Der Gesamteindruck hat sich deutlich verbessert.
Die äußere Mariahilfer Straße war lange Zeit das unattraktive Gegenstück zur inneren Mariahilfer Straße. Das ist seit 2025 Geschichte. Der Platz für den Autoverkehr wurde deutlich reduziert, ein breiter Radweg gebaut und neue Grünflächen geschaffen.
Die Mariahilfer Straße ist umgebaut und verkehrsberuhigt. Die ganze Mariahilfer Straße? Nein, denn ein kleiner Abschnitt beim Gürtel widersetzt sich bisher einer nachhaltigen Verbesserung.
Nach dem Abbruch eines Supermarkts in der äußeren Mariahilfer Straße wurde ein Neubau errichtet. Das Gebäude ist äußerlich eine Kopie des nebenliegenden Altbaus. Es erfolgte eine Anpassung an das örtliche Häuserensemble - eine Seltenheit in Wien. Dennoch erscheint das Resultat nicht ganz stimmig.
Bei dem Gebäude an der Ecke von Mariahilfer Straße und Gürtel wurde der Fassadenschmuck in der Nachkriegszeit weitgehend zerstört. 2021 bekam die Fassade auf eine Initiative der Wiener Immobilienfirma 3Si neuen Dekor.
In der äußeren Mariahilfer Straße wurden zwei Gebäude abgerissen. Eines davon war ein ehemaliges Kino, das 1911 von einer Frau gegründet worden war - ein wenig bekanntes Zeugnis der Wiener Kino- und Frauengeschichte.
Das Kaufhaus Stafa in der Mariahilfer Straße ist ein bekanntes Gebäude, das sich durch seine runde Form auszeichnet. Es ist eines der wenigen alten Kaufhäuser Wiens, das sich bis heute gehalten hat - zumindest in seinen groben Zügen. Allzu glücklich ist es mit dem Gebäude aber nie gelaufen. Immer wieder wurde es komplett umgebaut.
Fotos vom 19. Jahrhundert bis heute. Mit Infos zu Gebäuden, Verkehr und Stadtgestaltung.
Der "Leiner" in der Mariahilfer Straße wurde abgerissen - trotz des erst 2018 verschärften Gesetzes gegen Hausabbrüche und trotz Schutzzone.
Wie sich Verkehr und öffentlicher Raum in der Mariahilfer Straße verändert haben. Von 1900 bis heute.
Das etwa Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute Wohnhaus in der Turnergasse 33 im 15. Bezirk war ein atypischer Gemeindebau. Um 2000 wurde das Gebäude privatisiert. Einige Jahre später kam der Abriss.
Die Fassaden der Biedermeierhäuser Mariahilfer Straße 166-168 wurden 2018 teilweise abgeschlagen. 2020 durften die Häuser abgerissen werden.
IKEA baut ein neues Möbelhaus beim Wiener Westbahnhof. Doch dafür musste ein riesiges Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert weichen. Nach wochenlangen Abrissarbeiten ist das "Blaue Haus" jetzt zur Gänze abgerissen.
Das blaue Haus nähert sich seinem Ende. Nach dem Verkauf durch die Österreichischen Bundesbahnen und den Plänen für einen Neubau darf IKEA das riesige Gebäude aus dem 19. Jahrhundert abreißen, obwohl erst 2018 die Bestimmungen für Abrisse verschärft wurden. - Über die Hintergründe eines Abrisses.
So groß wie 8 Gründerzeithäuser ist das "blaue Haus" beim Wiener Westbahnhof. Das im 19. Jahrhundert erbaute Gebäude soll zur Gänze abgerissen werden. Der IKEA-Konzern plant hier einen Neubau.