Kein Grün für die Hitzeinsel

Das Fasanviertel im 3. Bezirk, zwischen Gürtel und Rennweg, gehört zu den dichtest bebauten und heißesten Ecken Wiens. Der öffentliche Raum beschränkt sich auf Asphalt, Parkplätze und Fahrbahnen. Grünflächen fehlen. Dabei wäre eigentlich ein kleiner Park vorgesehen gewesen: Neben der S-Bahn-Trasse war bis Anfang 2021 eine Brachfläche als Parkschutzgebiet gewidmet. Doch einen Park wird es hier nie geben. Die Fläche wurde zu Bauland umgewandelt. Gebaut wird eine Brücke - mitsamt Parkgarage.

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Der Hotel-Block vom Hauptbahnhof

Eine Hotelkette baut beim Wiener Hauptbahnhof ein Hotel mit minimalistischer Architektur. Das Prizeotel präsentiert sich äußerlich als großer Block mit kleinen Fenstern und spärlichen Farbakzenten.

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Abriss-Schutz für das Fasanviertel

Seit 2021 gilt im Fasanviertel im 3. Bezirk eine Schutzzone. Damit sind viele alte Häuser zwischen Rennweg und Landstraßer Gürtel besser vor Abrissen und groben Umbauten geschützt. Nur auf die Wohnhäuser aus der Nachkriegszeit wurde dabei vergessen.

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Wohnen hinter Gittern

Wien ist Weltmeister im geförderten Wohnbau. Wien beweist, dass auch in hervorragenden Lagen wie dem Sonnwendviertel beim Hauptbahnhof leistbare neue Wohnungen entstehen können. Doch eines dieser geförderten Wohnhäuser fällt mit einer sehr eigenwilligen Ästhetik auf: Vor Fenstern und Balkonen prangt ein grauer Raster aus Stahl, die dahinterliegende Fassade beschränkt sich auf einfärbigen Putz.

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Augen zu und bauen

Am Mariahilfer Gürtel 7 im 15. Bezirk wird seit 2020 ein Neubau hochgezogen. Die Umgebung ist mehrheitlich von Gründerzeithäusern geprägt, direkt gegenüber ist die von Otto Wagner entworfene U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße. Die Visualisierung des Neubaus lässt schon erahnen: Das Haus wird in starkem Kontrast zu seiner Umgebung stehen.

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Jedleseer Straße 75 im 21. Bezirk

Vom Jugendstil zum stillosen Funktionalismus

2018 wurde das alte Hotel Karolinenhof in Floridsdorf abgerissen. Das gegenüber dem bekannten Karl-Seitz-Hof befindliche Gebäude zeichnete sich durch seinen Jugendstil-Dekor aus. Seit 2020 steht hier ein Neubau mit schlichter Fassadengestaltung.

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Römergasse 23: Per Umwidmung zum Abriss?

Stadtplanung in Wien: Wenn die Behörden Abrisse fördern

In Ottakring steigt die Stadt Wien aufs Gas: Damit noch schneller neu gebaut werden kann, wird mittels eines "vereinfachten" Verfahrens umgewidmet. Wird damit der Abriss eines Gründerzeithauses gefördert? Das Beispiel Römergasse 23 wirft Fragen auf.

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Favoritenstraße 129: erbaut 1872, Fassade 2015 abgeschlagen

Favoritenstraße: Umbau per Brechstange

Im 10. Bezirk wurde eine original erhaltene Fassade aus dem 19. Jahrhundert abgeschlagen. Die Zerstörung der 143 Jahre alten Ornamente war tatsächlich von den Behörden genehmigt worden.

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