Bezirkszentrum Kagran: Warum zerstören, was nicht kaputt ist?
Nach nur rund fünfzig Jahren will die Stadt Wien das Bezirkszentrum Kagran schon wieder abreißen lassen.
Nach nur rund fünfzig Jahren will die Stadt Wien das Bezirkszentrum Kagran schon wieder abreißen lassen.
Der Altbau in der Leitermayergasse 24 in Hernals wurde abgerissen. Das Haus war zumindest äußerlich saniert. Der Abriss wurde aufgrund von "wirtschaftlicher Abbruchreife" erlaubt.
Seit Jahren verfällt die historische Kinderklinik des AKH. Das Gebäude wurde 1911 errichtet, bei der Planung beteiligt waren der Ringstraßenarchitekt Emil Förster und die berühmten Ärzte und Wissenschaftler Clemens von Pirquet und Theodor Escherich.
Eine Jahrhundertwende-Villa in Penzing fiel dem Abriss zum Opfer. Sie war per Privatgutachten als "nicht erhaltenswert" eingestuft worden. Die Behörden von Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) sind diesem Gutachten gefolgt, obwohl sie dem Abriss noch ein Jahr zuvor nicht zugestimmt hatten.
In Döbling wird eine Villa aus der Zwischenkriegszeit abgerissen. Das Gebäude nahe Grinzinger Allee und Billrothstraße wirkt äußerlich einwandfrei. Trotzdem wurde von den Behörden ein Abriss wegen angeblicher Abbruchreife erlaubt.
Das Jahrhundertwendehaus in der Cobenzlgasse 69 in Grinzing wurde zum Abriss freigegeben. Die Behörden halten das äußerlich einwandfrei erscheinende Gebäude für abbruchreif.
Das Gründerzeithaus in der Lacknergasse 31 darf abgerissen werden. Die Behörden halten das Gebäude für abbruchreif.
Eine Fassadenfront des 1871 errichteten Gebäudes war nicht erhalten. Kürzlich wurde der Schmuck bis ins kleinste Detail wiederhergestellt.
Ein Gründerzeithaus zwischen Schönbrunn und Meidlinger Hauptstraße darf abgerissen werden. Wieder einmal hat die Baubehörde den Abbruch eines erhaltungswürdigen Hauses genehmigt.
In Inzersdorf wurden zwei Häuser abgerissen. Eines davon - Oberlaaer Straße 375 - war ein gut erhaltener Altbau.
Bei dem Gründerzeithaus nahe der Wiedner Hauptstraße wurde die Fassade rekonstruiert. Dabei dürfte annähernd nach den Originalplänen aus dem 19. Jahrhundert gearbeitet worden sein.
Die 1895 erbaute Villa wurde von der Architekturbehörde als erhaltenswert eingestuft. Trotzdem will der Eigentümer das Gebäude abreißen. Das Dach und ein Holzaufbau wurden bereits entfernt. Die Bausubstanz ist der Witterung schutzlos ausgesetzt.
Ein Gründerzeithaus nahe der Simmeringer Hauptstraße wurde von den Behörden zum Abriss freigegeben.
Ein Ensemble aus vier Häusern im 20. Bezirk wurde aufgestockt. Das äußere Erscheinungsbild hat sich dadurch stark verändert.
Das Gebäude der Sozialversicherung der Selbständigen in der Wiedner Hauptstraße wurde umgebaut. Dabei ist die charakteristische Fassadengestaltung der 1970er-Jahre verloren gegangen.
Im 14. Bezirk darf ein Gründerzeithaus, in dem einst ein Kino war, abgebrochen werden. Wieder einmal versagt der Abriss-Schutz für Altbauten.
Das Gründerzeithaus an der Ecke Geblergasse/Taubergasse in Hernals wurde aufgestockt. Die ästhetische Wirkung des Gebäudes hat sich dadurch stark verändert.
In der äußeren Mariahilfer Straße wurden zwei Gebäude abgerissen. Eines davon war ein ehemaliges Kino, das 1911 von einer Frau gegründet worden war - ein wenig bekanntes Zeugnis der Wiener Kino- und Frauengeschichte.
In Hietzing wurde ein Jahrhundertwendehaus abgerissen.
Gleich drei Altbauten nahe Mariahilfer Straße und Westbahnhof stehen vor dem Abriss. Dabei sieht die Magistratsabteilung für Architektur die Häuser als erhaltenswert an. Trotzdem hat die Baubehörde den Abriss erlaubt.
Das alte Haus in der Sperrgasse 13, nahe Westbahnhof, wurde abgerissen. Dabei war der Abbruch anfangs verweigert worden, denn die Architekturbehörde hielt das Gebäude für erhaltenswert.
Ende 2022 wurde der Altbau an der Ecke Schüttelstraße/Stadionallee abgerissen.
Das Biedermeierhaus in der Schutzzone soll abgerissen werden.
Die Villa in der Pötzleinsdorfer Straße 90 stand in einer Schutzzone. Trotzdem wurde sie abgerissen.
Laufend werden historische Gebäude demoliert. Die Stadtregierung hat einen Kurswechsel versprochen. Aber kommt der tatsächlich?
- Erschienen auf derstandard.at.
Das Biedermeierhaus im 7. Bezirk wurde aufgestockt. Den Architekten ist dabei eine erstaunliche Kombination aus zeitgenössischem Weiterbau und Bezugnahme auf den Altbestand gelungen.
In dem Gründerzeithaus im 4. Bezirk dürfte es beträchtliche Schäden geben. Die Baupolizei musste eingeschaltet werden. Was der Eigentümer mit dem Haus vorhat, ist unklar.
Im 22. Bezirk ist ein Stück Nachkriegsarchitektur verloren gegangen. Das Denkmalamt soll Interesse an einer alten Fabrik in Aspern gezeigt haben. Aber der Eigentümer kam der Prüfung offenbar zuvor - durch einen Abriss.
Am Mariahilfer Gürtel im 15. Bezirk haben sich etliche prächtige Gebäude im Stil des Historismus erhalten. Gleich drei nebeneinanderliegende Häuser sind aber in schlechtem Bauzustand. Wie geht es mit dem historischen Ensemble weiter?
Das Gründerzeithaus beim Alois-Drasche-Park hat eine neue Fassade bekommen. Bei einer Sanierung wurde 2020 neuer Dekor angebracht.
In Hernals ist ein Gründerzeithaus in Gefahr. Bei dem bewohnten Gebäude nahe Vorortelinie und Kongreßpark wurden Fenster herausgenommen. Im Inneren soll es schwere Schäden geben.
Das Gründerzeithaus wurde massiv aufgestockt. Auch etliche Fenster wurden getauscht und farblich mit der Fassade in ein Schwarz-Weiß-Schema überführt.
Bei dem Haus wurde das Dach abgedeckt. Das Gebäude scheint nun schutzlos der Witterung ausgeliefert zu sein. Sogar das Denkmalamt hatte Interesse am Schutz des Gebäudes. Doch die Unterschutzstellung musste abgebrochen werden - wegen "massiv devastierten Zustandes".
Im ältesten Teil des 3. Bezirks steht ein historisches Gebäude seit Jahren leer. Lange befand sich ein beliebtes Gasthaus in dem schmucken Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Nun herrscht große Angst um das Haus. Droht ein Abriss?
Der Altbau in der Gentzgasse 4 wurde abgerissen - trotz Ortsbild-Schutzzone.