Augen zu und bauen

Am Mariahilfer Gürtel 7 im 15. Bezirk wird seit 2020 ein Neubau hochgezogen. Die Umgebung ist mehrheitlich von Gründerzeithäusern geprägt, direkt gegenüber ist die von Otto Wagner entworfene U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße. Die Visualisierung des Neubaus lässt schon erahnen: Das Haus wird in starkem Kontrast zu seiner Umgebung stehen.

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Hoher Markt: Ohne Platz und ohne Markt

Der Hohe Markt ist wahrscheinlich Wiens ältester Markt. Oder eher: Er war es, denn einen Markt gibt es auf dem zentralen Platz im 1. Bezirk schon lange nicht mehr. Doch auch ein richtiger Platz ist der Hohe Markt nicht, denn die meisten Flächen sind für Fahrbahnen und Parkplätze reserviert. Bäume wiederum gibt es hier überhaupt keine. Entsprechend traurig ist die Optik - obwohl nur wenige Schritte vom Stephansplatz entfernt.

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Stadtstraße: Wie die „Klima-Musterstadt“ den Autoverkehr fördert

In den kommenden Jahren wird im 22. Bezirk an der "Stadtstraße" gebaut. Für die über drei Kilometer lange und vier Spuren breite Straße macht die Stadtregierung fast eine halbe Milliarde Euro locker. Mitten in der schwersten Wirtschaftskrise der 2. Republik. Und mitten in der weltweiten Klimakrise.

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Jedleseer Straße 75 im 21. Bezirk

Vom Jugendstil zum stillosen Funktionalismus

2018 wurde das alte Hotel Karolinenhof in Floridsdorf abgerissen. Das gegenüber dem bekannten Karl-Seitz-Hof befindliche Gebäude zeichnete sich durch seinen Jugendstil-Dekor aus. Seit 2020 steht hier ein Neubau mit schlichter Fassadengestaltung.

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Goldschlagstraße in Wien-Penzing

Per Alibi-Umbau zur „Klimahauptstadt“?

Die Goldschlagstraße in Wien-Penzing wurde 2020 auf einem kurzen Abschnitt umgestaltet. Doch bei dem Umbau ist der "Klimahauptstadt" gehörig die Luft ausgegangen.

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Reinprechtsdorfer Straße im 5. Bezirk

Ein Spaziergang durch die Reinprechtsdorfer Straße

Die Reinprechtsdorfer Straße ist vielleicht die unattraktivste Straße innerhalb des Gürtels. Die heruntergekommene Einkaufsstraße im 5. Bezirk ist grau, laut und ungepflegt. Und doch hat sie viel Potenzial. - Eine Fotodokumentation, entstanden 2020.

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Römergasse 23: Per Umwidmung zum Abriss?

Stadtplanung in Wien: Wenn die Behörden Abrisse fördern

In Ottakring steigt die Stadt Wien aufs Gas: Damit noch schneller neu gebaut werden kann, wird mittels eines "vereinfachten" Verfahrens umgewidmet. Wird damit der Abriss eines Gründerzeithauses gefördert? Das Beispiel Römergasse 23 wirft Fragen auf.

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Krieglergasse 12: Abriss trotz Schutzzone

Abriss im Hundertwasser-Viertel

Im Februar 2021 wurde im 3. Bezirk ein Gründerzeithaus trotz Schutzzone abgerissen. Das Haus befand sich in einem Ensemble aus ähnlichen Häusern und war nur wenige Schritte vom berühmten Kunsthaus von Friedensreich Hundertwasser entfernt. Der Fall zeigt: Es braucht Reformen, damit die Altstadterhaltung ihrem Namen endlich gerecht wird.

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Gründerzeithaus in der Radetzkystraße 24-26

Radetzkystraße: Der Kampf gegen den Abriss

Der Fall des Gründerzeithauses in der Radetzkystraße im 3. Bezirk ist eines der extremsten Beispiele dafür, wie manche Immo-Firmen mit ihren historischen Gebäuden und mit Mietern umgehen. 2018 wurde das Haus teilweise abgerissen, obwohl es noch bewohnt war. Dabei wurde auch der 170 Jahre alte Fassadenschmuck abgeschlagen. Auch nach über zwei Jahren droht dem Haus der Totalabriss.

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