Spittelau: Die Inseln im Asphaltmeer

Die Spittelau ist ein hartes Pflaster für Begrünung und Verschönerung. Unten Schienen, oben die Müllverbrennungsanlage, keine Bäume, viel Asphalt, dazwischen eine lange Fußgängerbrücke. Diese Brücke wurde 2020 umgestaltet. Seither gibt es hier ein paar Sträucher, Bäume und Sitzgelegenheiten.

Doch das Design der neuen Stadtmöbel ist alles andere als optimal. Und das Hauptproblem wurde gar nicht gelöst: die weite Asphaltdecke, die sich über die ganze Brücke zieht. Anstatt auf helle Pflastersteine zu setzen, wurde die gesamte Fläche komplett neu asphaltiert.

Dieser Artikel wurde mehrmals aktualisiert (zuletzt im Juli 2024).

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2020 wurde die Brücke in der Spittelau umgestaltet, inkl. neuer Asphaltfläche. (Foto: April 2021)

Grau in der Spittelau

Wien wurde 2020 zur „Grünsten Stadt der Welt“ gekürt. Auch wenn es unzählige Parks und den schönen Wienerwald gibt, können die Menschen in manchen Bezirken von Grünflächen nur träumen. Gerade in den zentralen (1.-9.) und gründerzeitlichen Bezirken (15.-17.) ist das Angebot an Parks zum Teil gering, Straßenbäume fehlen vielerorts. Der öffentlichem Raum in Wien gehört generell vor allem dem motorisierten Individualverkehr. Besonders Abstellflächen für Privat-Pkw nehmen viel Platz sein, der dann für Begrünung und andere Nutzungen fehlt.

Konflikte zwischen Verkehrsteilnehmern gibt es zumindest in der Spittelau weniger. Das ganze Areal zwischen Gürtel und Donaukanal im 9. Bezirk ist geprägt durch riesige Gebäudekomplexe, darunter die bekannte Müllverbrennungsanlage von Friedensreich Hundertwasser und das retro-futuristische Amtsgebäude am Josef-Holaubek-Platz. Darunter verlaufen Schienen, rundherum sind vielspurige Straßen. Eine maximale Herausforderung für jede Art von Begrünung.

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Spittelau (Foto: 2019, Christian Fürthner, Stadt Wien)

Fußgängerbrücke umgestaltet

Mitten durch das Areal verläuft eine über 200 Meter lange Brücke für Fußgänger und Radfahrer. Diese Brücke einschließlich des Vorplatzes der U-Bahn-Station Spittelau wurde 2020 umgebaut. Mit hohem Anspruch, so die Stadt Wien:

Am Weg zur Klimamusterstadt investiert Wien intensiv in unterschiedlichste Cooling-Projekte in den einzelnen Grätzeln (…) Großflächige Begrünungen sind neben der Forcierung des öffentlichen Verkehrs ein wichtiger Baustein, um klimawandelbedingte Hitzeinseln zu mindern.

Als eine der ‚Greener Linien’-Maßnahmen wurde nun die Fassade der U-Bahn-Station Spittelau in eine vertikale Blumenwiese verwandelt. Die Kombination aus verschiedenen Büschen, Stauden und Kräutern ist nicht nur schön anzusehen, sondern verbessert auch das Mikroklima.

Das Resultat sieht so aus:

Umgestaltung ist Resultat eines Wettbewerbs

Basis für die Umgestaltung bildete ein von den Wiener Linien ausgeschriebener Wettbewerb. Gewinner war das Wiener Büro EGKK Landschaftsarchitektur. Von der Webseite des Büros:

(…) Beschattete Sitzgelegenheiten bieten unter Tags die Möglichkeit eines kurzen Aufenthalts, abends und in der Nacht fungieren die Beschattungselement[e] als „Spotlights“ für eine verbesserte Ausleuchtung auf dem Vorplatz.

Grüne Naturinseln mit einer nicht zu hohen, pflegeextensiven Bepflanzung und klimafeste, schirmförmige Bäume schaffen ein angenehmes, gut einsehbares Naturraumerlebnis. Sie laden zum Verweilen ein, Sitzhocker bieten die Möglichkeit zum Ausruhen, Austauschen oder als Treffpunkt. Auch dort funktionieren manche Beschattungselement abendlich/nachts als „Spotlights“ und erhöhen so die soziale Kontrolle und somit die Sicherheit vor Ort.

Eigenartig erscheint: Für Wettbewerbe gibt es eine eigene Webseite von der Kammer der Architekten (architekturwettbewerb.at). Auf dieser Webseite findet sich aber kein Eintrag zur Neugestaltung in der Spittelau. Wurde der Wettbewerb also ohne offizielle Unterstützung der Kammer abgehalten? Unterlagen zum Wettbewerb und zur Zusammensetzung der Jury finden sich im Internet nicht.

Wien bleibt dem Asphalt treu

Neu in der Spittelau sind seit 2020:

  • Erdhügel mit kleinen Bäumen und Sträuchern
  • hölzerne Sitzgelegenheiten (größtenteils ohne Rückenlehne)
  • Rankhilfen für Kletterpflanzen, die als Schattenspender fungieren
  • Fassadenbegrünung an der U-Bahn-Station

All diese Maßnahmen werten den öffentlichen Raum durchaus auf. Weniger verständlich sind aber folgende Punkte:

  • Die rote Farbe der Konstruktionen wirkt verspielt, aber nicht unbedingt hochwertig.
  • Die Umfassungen der Grünflächen sind aus Metall. Wie lange wird es wohl dauern, bis diese kaputt bzw. verrostet sind? Sitzen ist dort ebenfalls nicht möglich.
  • Als Bodenbelag kommt durchgehend Asphalt zu Einsatz.
  • Die vorher vorhandenen kleinen Flächen mit Pflastersteinen bzw. hellen Betonsteinen wurden entfernt und durch dünkleren Asphalt ersetzt.

Natürlich lassen sich auf einer Brücke keine üppigen Grünflächen so einfach anlegen. Doch was auf der Hundertwasser’schen Müllverbrennungsanlage möglich ist (zahlreiche Bäume), sollte eigentlich auch auf der Brücke Standard sein.

Auch der Bodenbelag hätte ohne weiteres ausgetauscht werden können. Alleine durch Flächen aus hellem Naturstein lassen sich sommerliche Hitzeprobleme deutlich abmildern. Dunkler Asphalt hingegen zieht die Hitze förmlich an. Angesichts dieser Tatsache mutet die Presseaussendung der Stadtregierung etwas seltsam an:

Der graue Vorplatz der U-Bahn-Station Spittelau gehörte bis vor kurzem nicht zu den schönsten Plätzen Wiens. Im Zuge von Sanierungsarbeiten wurde der Asphalt aufgebrochen, um Platz für Begrünung und flexible Mobilität zu schaffen.

Diese Aussage passt nicht einmal zu einem der offiziellen Pressefotos:

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Asphalt und Sitzgelegenheiten vor der U-Bahn-Station "Spittelau" (Foto: 2021, Wiener Linien / Gritsevskaja Alexandra)

Notbäume und Erdmugel

Ein Wald wird auf einer Betonbrücke schwerlich gedeihen. Seit der Umgestaltung sprießt aber zumindest ein bisschen Grün:

Insgesamt über 20 schattenspendende Bäume, sowie rund 4.000 Sträucher und Gräser wurden gepflanzt. Neben Hopfen und Felsenbirnen, findet sich am Vorplatz der Judasbaum, auch Liebesbaum genannt (…) Für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten ist der nektarreiche Baum ein wahres Paradies.

Im Wesentlichen beschränkt sich die Begrünung auf aufgeschüttete Erdhügel. Grundlegende bauliche Änderungen an der Brücke, um eine umfangreichere Pflanzung von Bäumen und Sträuchern zu ermöglichen, scheint es nicht gegeben haben. (Inwieweit das überhaupt technisch möglich gewesen wäre, kann hier nicht beantwortet werden.)

Bei den knallroten Gestängen in einer Art 70er-Jahre-Stil handelt es sich um Gerüste für Kletterpflanzen. In den nächsten Monaten und Jahren wird sich zeigen, inwieweit diese Begrünung funktioniert.

Dass in kleinen Behältern durchaus viel Grün möglich ist, zeigt das Beispiel Königsegggasse (6. Bezirk). Ein kurzer Teil der Gasse wurde 2019 zur Fußgängerzone samt Grünflächen umgebaut. Im Winter direkt nach dem Umbau noch leer, zeigt sich die Qualität der Umgestaltung seither vor allem in den wärmeren Monaten (siehe Fotos unten).

Auf hochwertige Pflastersteine und eine baulich möglichst langlebige Umfassung der Grünflächen wurde in der Königsegggasse aber verzichtet. Wie in der Spittelau.

Fassadengrün mit grauem Vorfeld

Seit einigen Jahren steht die Begrünung von Fassaden hoch im Kurs. Durch Anbringen von Pflanzen auf Hausfassaden kann eine optische und klimatische Aufwertung der Umgebung erreicht werden. Auch bei der U-Bahn-Station Spittelau wurde eine solche Fassadenbegrünung angebracht.

Ob sich in den heißen Sommermonaten dadurch allzu viel ändert, vor allem in Kombination mit der Asphaltfläche direkt davor? Wahrscheinlich geht es in diesem Fall mehr um die Imagepflege der stadteigenen Verkehrsbetriebe als um eine nachhaltige Verbesserung des Mikroklimas. Ästhetisch kann die Begrünung aber als Aufwertung gesehen werden.

Ganz generell: Fassadenbegrünung ist beliebt und hat viele Vorteile. Die Pflege der Pflanzen und die Wartung der Anlagen sind aber wohl auch mit nicht geringen Kosten verbunden. Auch hilft Fassadenbegrünung zur Abkühlung des öffentlichen Raums wenig, wenn Gehsteige und Straßen weiterhin komplett mit Asphalt versiegelt sind.

Die Begrünung von Fassaden darf also keine Ausrede dafür sein, den öffentlichen Raum einfach unangetastet zu lassen. Solange öffentliche Flächen unhinterfragt für das Abstellen von Privatfahrzeugen und für viele Kfz-Fahrspuren herangezogen werden, anstatt für eine möglichst umfangreiche Begrünung, wird sich am Status quo wenig ändern.

Hocken auf Holz am Asphaltteppich

Zurück in die Spittelau. Bei der Umgestaltung wurden nicht nur kleine Grünflächen eingerichtet, sondern auch neue Sitzgelegenheiten aufgestellt. Dazu die Stadt Wien:

Cool designte Sitzplätze aus Holz zwischen den Bäumen und Sträuchern laden BesucherInnen zum Verweilen ein. Für Abkühlung sorgen drei Nebelsprühanlagen und ein Trinkbrunnen.

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2020 wurden Sitzgelegenheit aus Holz aufgestellt. (Foto: 2021)

Die Sitzbänke bzw. Sessel folgen einem nicht ganz verständlichen Design, das sich von der typischen Wiener Parkbank stark unterscheidet. Teilweise fehlt auch ein allzu klassisches Element: die Rückenlehne. So können sich Stadtrat Peter Hanke (SPÖ), Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl und Bezirksvorsteherin Saya Ahmad (SPÖ) nicht einmal gemütlich zurücklehnen (Foto unten).

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Bei der Station "Spittelau" gibt es seit 2020 neue Sitzgelegenheiten. (Foto: Wiener Linien / Gritsevskaja Alexandra)

Asphalt statt helle Pflastersteine

Die Fußgängerbrücke in der Spittelau war immer ein beton- und asphaltlastiger Ort. Doch zumindest kleine Flächen waren bis 2020 mit Pflastersteinen und hellen Betonsteinen bedeckt. Sie wurden bei der Umgestaltung restlos entfernt.

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Vorplatz vor der Umgestaltung (Foto: Mai 2020, Manfred Helmer, Wiener Linien, bearbeitet)

Groß waren die gepflasterten Flächen nicht. Doch nicht zuletzt aus Kostengründen ist es nicht ganz nachvollziehbar, dass sie durch Asphalt ersetzt worden sind. Einerseits verspricht die Stadtregierung „Raus aus dem Asphalt“. Andererseits werden selbst vormals gepflasterte Flächen neu asphaltiert.

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Gepflasterte Fläche kurz vor der Entfernung (Foto: Mai 2020, PID/Christian Fürthner)

Überhaupt bleibt unklar, wer die Entscheidung für die letztendliche Gestaltung getroffen hat. War der Wettbewerb von vornherein so begrenzt, dass das planende Büro gar nicht mehr herausholen konnte? War die Neuasphaltierung von Beginn an festgelegt? Oder hatten die Planer einfach keine besseren Einfälle?

Ein Jahr danach: Mehrheit will Änderungen

Das gebaute Resultat scheint nicht recht zu überzeugen. Gerade ein Jahr nach dem Umbau sprach sich eine Mehrheit im Alsergrunder Bezirksparlament für Änderungen aus. Eingebracht von den Grünen, unterstützt von der ÖVP. Die Grünen schreiben auf ihrer Webseite:

Kurz vor der Wienwahl wollten die Wiener Linien noch zeigen was geht und haben den Vorplatz der Spittelau neugestaltet, das Endergebnis hat viele Bürger:innen aber unzufrieden zurückgelassen: viel dunkler Asphalt, das ist das Gegenteil von klimasensibler Planung um Hot Spots zu vermeiden! Der Vorplatz zeigt einerseits, dass jede gebotene Sitzgelegenheit auch dankend von den Passant:innen angenommen wird, aber es gibt auch viele Stimmen, die die abweisende Architektur ohne Rückenlehnen oder zusammenhängende Sitzflächen kritisieren. Und das fast komplett auf Bäume verzichtet wurde, stattdessen rote Solarständer mangelhaft Schatten bieten, gefällt auch vielen nicht.

Wir regen an hellere Pflastersteine zu verwenden und bei der Gelegenheit auch noch mal zu überprüfen, ob nicht doch mehr Grünflächen statt kleiner trockener Hügel möglich wären!

Da die Parteien der Stadtregierung (SPÖ und NEOS) keine gemeinsame Mehrheit im Bezirk haben, wurde der Antrag angenommen. Jetzt obliegt es Stadtrat Peter Hanke (SPÖ), eine Lösung zu finden.

2024: Nutzen immer noch fraglich

Rund vier Jahre nach der Fertigstellung präsentiert sich die Fußgängerbrücke in der Spittelau merklich grüner als früher. Bei der Begrünung handelt es sich aber mehr um Dekor, da ja kein Kontakt zum Erdreich besteht und der Gießaufwand wohl entsprechend hoch ist.

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Begrünung vor dem Gebäude der Wien Energie (Foto: 2024)

An der asphaltlasten Gestaltung hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert. Auch die unkomfortablen Sitzgelegenheiten gibt es nach wie vor.

Das Design der roten „Metallbäume“ mag nicht jedermanns Sache sein, viel entscheidender ist aber, dass die Funktion als Sonnenschutz schlicht nicht funktioniert. Dabei wird genau das dringend gebraucht. Die Leuten fliehen förmlich in die kleinen beschatteten Flecken (siehe Fotos unten).

Es kann auch anders gehen

Die Oberfläche einer Brücke umzugestalten ist nicht so einfach, wie eine Straße umzubauen. Wurzeln brauchen Platz und wenn es keine Verbindung zum Erdreich gibt, verhindert das die Pflanzung großer Bäume. Sonnenschutz muss also durch andere Mittel – zum Beispiel Sonnensegel – erfolgen.

Aber Verbesserungen lassen sich trotzdem erreichen. Ein Beispiel: Die in den 1850ern erbaute Nevillebrücke zwischen 5. und 6. Bezirk. 2012 wurde die Brücke für den Autoverkehr gesperrt und umgestaltet. Grünflächen und kleine Bäume wurden gepflanzt, Sitzgelegenheiten und ein Radweg eingerichtet. Es sind die Details, die diese Umgestaltung attraktiv machen:

  • Die Grünflächen sind durch kleine Mauern aus Naturstein umgeben, die auch als Sitzgelegenheiten dienen.
  • Es gibt einige kleine Bäume/Hochsträucher. Als effektiver Sonnenschutz reichen sie aber nicht aus.
  • Der Boden wurde mehrheitlich mit traditionellen Kopfsteinen gepflastert. Aber es gibt auch Asphalt
  • Einige Sitzgelegenheiten haben Rückenlehnen. Es gibt auch „normale“ Bänke.
  • Das historische Geländer ist erhalten und trägt zum hochwertigen Ambiente bei.

Wien braucht zeitlose und hochwertige Gestaltung

Planer, Behörden und Politiker müssen das Rad nicht immer neu erfinden. Es genügt, schon anderswo funktionierende und ästhetisch ansprechende Konzepte herzunehmen und zu adaptieren. Dabei sollte besonders auf klassische und zeitlose Gestaltung gesetzt werden. So lässt sich garantieren, dass der öffentliche Raum auch noch in einigen Jahrzehnten gut aussieht und nicht schon wieder umgestaltet werden muss. Das ist langfristig auch finanziell günstiger als kurzfristigen Moden zu folgen. Gestalterische Tiefpunkte wie etwa die 2020 fertiggestellte Fußgängerzone in der Seestadt Aspern müssen wirklich nicht sein.

Kontakte zu Stadt & Politik

+43 1 4000 09110
 
Die Bezirksvorstehungen sind die politischen Vertretungen der einzelnen Bezirke. Die Partei mit den meisten Stimmen im Bezirk stellt den Bezirksvorsteher, dessen Aufgaben u.a. das Pflichtschulwesen, die Ortsverschönerung und die Straßen umfassen.
Die Bezirksvertretungen sind die Parlamente der Bezirke. Die Parteien in den Bezirksvertretungen werden von der Bezirksbevölkerung gewählt, meist gleichzeitig mit dem Gemeinderat. Jede Partei in einem Bezirk kann Anträge und Anfragen stellen. Findet ein Antrag eine Mehrheit, geht er als Wunsch des Bezirks an die zuständigen Stadträte im Rathaus. (Die Reihung der Parteien orientiert sich an der Anzahl der Sitze in der Bezirksvertretung im Dezember 2020.)
+43 1 4000 81261
 
Vizebürgermeisterin und Stadträtin Kathrin Gaál untersteht die Geschäftsgruppe Wohnen. Zu dieser gehören u. a. die Baupolizei (kontrolliert die Einhaltung der Bauvorschriften u. dgl.), Wiener Wohnen (Gemeindewohnungen) und der Wohnfonds (Fonds für Neubau und Sanierung).

(Die Reihung der Parteien orientiert sich an der Anzahl der Mandate im November 2020.)

Quellen, Fotos

WienSchauen.at ist eine unabhängige, nicht-kommerzielle und ausschließlich aus eigenen Mitteln finanzierte Webseite, die von Georg Scherer betrieben wird. Ich schreibe hier seit 2018 über das alte und neue Wien, über Architektur, Ästhetik und den öffentlichen Raum.

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