Fotos und Text © Georg Scherer, 2018-2019

Leiner-Haus: Verpasste Chance

Der "Leiner" in der Mariahilfer Straße steht vor dem Abriss. Ein neues Kaufhaus nach Plänen eines weltberühmten Architekturbüros soll gebaut werden. Dabei hätte das traditionsreiche Gründerzeitgebäude alles, was es für ein spannendes Wiener Kaufhaus braucht. Doch die Chance, dem Leiner-Haus seinen alten Glanz wiederzugeben, wird nicht genutzt.

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Halbierte Hoffnung

Die halbe Nordbahnhalle ist weg. Das Gemeinschafts- und Kulturzentrum im 2. Bezirk hat einen herben Rückschlag erlitten. Obwohl sich die Stadt Wien immer wieder für Bürgerbeteiligung und Grätzlinitiativen ausgesprochen hat, wurden die Abrissbagger vorgeschickt. 2020 droht auch der verbliebenen Halle der Abriss.

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Der nächste “AKH-Skandal”?

Die Aufregung ist groß, seit das Wiener AKH den Abriss zweier historischer Kliniken angekündigt hat. Betroffen sind die I. Medizinische Klinik und die Kinderklinik, zwei Großbauten aus der Spätzeit der Monarchie, entworfen vom berühmten Ringstraßen-Architekten Emil von Förster. Die 1913 fertiggestellten Gebäude sind in ihrer Monumentalität und der Verbindung aus Historismus und Jugendstil in dieser Form einzigartig in Wien. Doch warum werden sie nicht renoviert, wie die nahen Frauenkliniken, die sogar noch älter sind?

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Alles auf einer Karte

Wien schaut Wien. Auf der interaktiven Karte sind alle Artikel und viele auf Wienschauen.at veröffentlichte Fotos eingezeichnet. "Bestürzende Neubauten", abgerissene Häuser, gefährdete Altbauten und Infos zu historischen Gebäuden sind nur einen Klick entfernt.

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Ottakring: Gesetz am Prüfstand

Der 16. Bezirk boomt. Überall wird gebaut, renoviert und aufgestockt. Zugleich kommen alte Häuser massiv unter Druck. Jetzt könnte einem schmucken Gründerzeithaus der Abriss drohen, obwohl das Gesetz zum Schutz historischer Gebäude erst 2018 verschärft wurde. Ist es schon ein Jahr später wirkungslos?

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Gudrunstraße: Abriss oder Renovierung?

10. Bezirk, nur wenige Schritte vom Keplerplatz und Viktor-Adler-Markt entfernt. An der Ecke Gudrunstraße/Humboldtgasse befindet sich ein prächtiges Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert. Seit kurzem hängt ein riesiges Banner einer bekannten Abbruchfirma an der schmuckvollen Fassade. Steht das Gründerzeithaus vor dem Abriss? Oder soll es bloß umgebaut und renoviert werden?

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Nordbahnhalle: Gemeinschaft muss weichen

Wien präsentiert sich gern als Kulturmetropole. Wien fördert auch Partizipation und lokale Initiativen. Eine dieser lokalen Kultur- und Gemeinschaftsprojekte ist die Nordbahnhalle im 2. Bezirk. Jetzt fahren die Abrissbagger auf und reißen die Halle nieder. Warum lässt die Stadt das zu?

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Verschwundener Wandschmuck

Favoriten boomt. Seit der Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs wird allerorten gebaut, saniert und abgerissen. Ganze Stadtteile werden förmlich aus dem Boden gestampft. Mitten darunter hatte ein großes Kunstwerk die Jahrzehnte überdauert. 2017 wurde das fünf Geschoße hohe Sgraffito zerstört. Konsequenzen gibt es bis heute keine.

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Lücke auf Zeit

Wien Neubau. Eine über 200 Jahre alte Häuserzeile. Hier gelten Denkmalschutz und Schutzzone - und damit der bestmögliche Schutz gegen Hausabrisse. Ende August 2019 fahren plötzlich Baumaschinen auf und reißen eine riesige Lücke in ein über 200 Jahre altes Haus. - Erst rund eine Woche später wird klar: Die Abbrucharbeiten sind mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt. Nach Ende der Bauarbeiten (es wird ein Schulzubau errichtet) wird die Fassade wiederhergestellt.

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Bestürzende Neubauten

Die Wiener Architektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist weltbekannt. Doch einhundert Jahre nach dem Ende der Gründerzeit haben sich die Baustile entschieden verändert: Im Neubau dominiert oft die Farbe Grau, die Fassaden sind meist glatt und schmucklos, Anleihen an historische Vorbilder passé. Neue Gebäude werden zuweilen lieblos in jahrhundertealte Stadtviertel geklotzt, selbst bei der Form und Anordnung der Fenster ist Rücksicht auf das Umfeld eine Seltenheit. - Der Artikel bietet Beispiele aus der Wiener Architektur von den 1990ern bis heute. Laufend aktualisiert.

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Das war's.

Das war's.

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