Fotos und Text © Georg Scherer, 2018-2019

Bestürzende Neubauten

Die Wiener Architektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist weltbekannt. Doch einhundert Jahre nach dem Ende der Gründerzeit haben sich die Baustile entschieden verändert: Im Neubau dominiert oft die Farbe Grau, die Fassaden sind meist glatt und schmucklos, Anleihen an historische Vorbilder passé. Neue Gebäude werden zuweilen lieblos in jahrhundertealte Stadtviertel geklotzt, selbst bei der Form und Anordnung der Fenster ist Rücksicht auf das Umfeld eine Seltenheit. - Der Artikel bietet Beispiele aus der Wiener Architektur von den 1990ern bis heute. Laufend aktualisiert.

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Bauen ohne Rücksicht

Wien sitzt auf einem unermesslichen Schatz. Dieser Schatz ist die Architektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Dieses gebaute historische Erbe macht Wien international so einzigartig. Doch wie wenig dieses Erbe mitunter wertgeschätzt wird, zeigt sich dann, wenn in historischer Umgebung neue Häuser gebaut werden, die in keinem Verhältnis mehr zu dem stehen, was bereits da ist. - Ein Bericht über zwei abgerissene Althäuser und ihre Nachfolger mitten im 6. Bezirk.

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Abriss-Schutz statt Laissez-faire

Ein Jahrhundert nach dem Ende der Gründerzeit fegte eine ungebremste Abrisswelle über die Stadt. Rufe nach strengeren Gesetzen stießen bei den Stadtoberen lange Zeit auf taube Ohren. Erst 2018 trat ein effektiverer Abriss-Schutz für Altbauten in Kraft. - Ein Artikel über politisches Versagen, alte Häuser und ein richtungsweisendes Gesetz.

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Der demolierte Wiedner Gürtel

Vom herben Ost-Charme des alten Südbahnhofs ist am Wiedner Gürtel nichts mehr zu spüren. Um den neuen Hauptbahnhof ist ein ganzes neues Stadtviertel aus Glas und Stahl entstanden und immer noch wird fleißig weitergebaut. Doch auch der alte Teil des Wiedner Gürtels hat sich dramatisch gewandelt: Innerhalb weniger Jahre wurden eine historische Kuppel demontiert, ein riesiger Dachausbau auf ein denkmalgeschütztes Haus gesetzt und zwei Gründerzeithäuser überhaupt gleich komplett abgerissen.

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Ein Jahr wohnen ohne Dach

Juni 2018: Eine beispiellose Abrisswelle rollt über Wien. Unzählige Häuser werden binnen Tagen zu Schutt. Der absolute Höhepunkt: Der teilweise Abbruch eines bewohnten Hauses im 3. Bezirk. - Ein Rückblick auf einen spektakulären Fall von Spekulation, der bis heute nicht ausgestanden ist.

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AKH: Magistrat gegen Abriss!
Historische I. Medizinische Klinik: AKH will Abriss

AKH: Magistrat gegen Abriss!

Die beiden Kliniken des Ringstraßen-Architekten Emil von Förster gehören zu den letzten historischen Gebäuden des neuen Wiener AKH. Trotzdem möchte Österreichs größtes Krankenhaus die über 100 Jahre alten Gebäude abreißen. Doch die Magistratsabteilung für Architektur will den Abbruch nicht genehmigen. - Wird das AKH jetzt einlenken? Oder lässt man die Gebäude weiter verfallen?

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Begegnungszone Wollzeile: Man muss nur wollen

Der Stephansplatz hat eine neue Pflasterung, die Rotenturmstraße wird zur Begegnungszone und der Schwedenplatz soll auch bald schöner werden. Nur die Wollzeile führt trotz der guten Lage immer noch ein Schattendasein. Dabei könnte die immer noch von parkenden Autos und grauem Asphalt geprägte Straße so viel schöner sein. - Ein historischer Vergleich und eine Wunschliste für die Zukunft.

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Historische AKH-Kliniken: Petition gegen Abriss
Abriss geplant: Kinderklinik

Historische AKH-Kliniken: Petition gegen Abriss

Das Wiener AKH will zwei bedeutende historische Gebäude abreißen lassen. Die über 100 Jahre alten Kliniken wurden vom Ringstraßen-Architekten Emil von Förster geplant und gehören zu den letzten noch erhaltenen Altbauten am Gelände des neuen AKH. Eine offizielle Petition gegen den Abriss wurde vor kurzem gestartet. Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, den Abriss zu verhindern!

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Die vergessenen Häuser von Kaisermühlen

Ein Blues geht durch Kaisermühlen. In dem aus der Fernsehserie bekannten Stadtteil an der Donau ist es in den letzten Jahren zu zahlreichen Abrissen historischer Häuser gekommen. Jetzt plant die Stadt eine Schutzzone, um die noch verblieben alten Gebäude zu schützen. Doch geht es nach dem kürzlich veröffentlichten Entwurf, könnte diese Schutzzone sehr klein ausfallen. Wurde auf viele Häuser einfach vergessen?

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Zerstört: Ein Gebäude aus dem jüdischen Wien verschwindet
Abgerissen: Floßgasse 14

Zerstört: Ein Gebäude aus dem jüdischen Wien verschwindet

Über 200.000 Jüdinnen und Juden lebten im frühen 20. Jahrhundert in Wien. Nach Verfolgung, Mord und Zerstörung war 1945 von der einst lebendigen Gemeinde nicht mehr viel übrig geblieben. In einem der wenigen nicht zerstörten jüdischen Gebäude im 2. Bezirk befand sich das größte jüdische Ritualbad Wiens. Trotzdem wurde das Haus vor kurzem ohne größeres Aufsehen einfach abgerissen. Dabei hätte die Stadt es schon vor Jahren nachhaltig schützen können.

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Das war's.

Das war's.

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