Seidengasse 16: Abriss & Neubau

Das kleine Haus in der Seidengasse war 1829 erbaut worden und zählte damit zum heute selten gewordenen vorgründerzeitlichen Baubestand des 7. Bezirk. Irgendwann zwischen 1997 und 2014 kam der Abriss für den dreigeschoßigen Altbau.

Möglich bzw. wahrscheinlich wurde das durch die fehlende Schutzzone und viel zu hohe Bauklasse. Warum Behörden und Politik einen solchen abrissfördenden Bebauungsplan beschlossen hatten, bleibt unklar.

Der Neubau nimmt in der Gestaltung keinerlei Bezug auf die architektonisch hochwertigen Nachbarhäuser.

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Vizebürgermeisterin und Stadträtin Kathrin Gaál untersteht die Geschäftsgruppe Wohnen. Zu dieser gehören u. a. die Baupolizei (kontrolliert die Einhaltung der Bauvorschriften u. dgl.), Wiener Wohnen (Gemeindewohnungen) und der Wohnfonds (Fonds für Neubau und Sanierung).
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Der amtsführendenden Stadträtin untersteht die Geschäftsgruppe Innovation, Stadtplanung und Mobilität. Diese ist u. a. zuständig für die Flächenwidmungs- und Bebauungspläne (Innen-Südwest, Nordost), Stadtentwicklung und Stadtplanung und Architektur und Stadtgestaltung (einschließlich der Festsetzung von Schutzzonen gegen Hausabrisse).

(Die Reihung der Parteien orientiert sich an der Anzahl der Mandate im November 2020.)

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