Wie werden Straßen und Plätze in Wien gestaltet? Warum beherrschen immer noch Asphalt und Beton den öffentlichen Raum? Welche Rolle spielt der Verkehr? Welche Maßnahmen setzt die Stadt Wien zur Verkehrsberuhigung?  Und wie sehen neue Begegnungszonen und Fußgängerzonen aus? – Hier sind alle Artikel, in denen es um das Thema öffentlicher Raum in Wien geht.

Landstraßer Hauptstraße: Im Banne der Motoren

Die Landstraßer Hauptstraße liegt gut. Wollzeile, Ringstraße und Stadtpark sind nur wenige Minuten entfernt, vom Bahnhof Wien Mitte aus gibt es Schnellverbindungen ins Umland und zum Flughafen. Zudem haben sich in der Landstraße viele schöne historische Gebäude erhalten. Trotz dieser guten Voraussetzungen ist die Landstraße alles andere als attraktiv gestaltet: Der motorisierte Individualverkehr dominiert, Radfahrer hingegen kommen förmlich unter die Räder. Zudem mangelt es stellenweise an Bäumen. Auch die Gehsteige könnten teilweise schöner und breiter sein.

Kommentare deaktiviert für Landstraßer Hauptstraße: Im Banne der Motoren
Seeparkquartier: Die Asphaltwüste in der Seestadt Aspern
Seeparkquartier in der Seestadt Aspern

Seeparkquartier: Die Asphaltwüste in der Seestadt Aspern

Die Seestadt Aspern ist das vielleicht bekannteste Stadtentwicklungsgebiet Wiens. Einer der zentralsten Teile der Seestadt ist das sogenannte Seeparkquartier, das direkt bei der Endstelle der U-Bahn-Linie 2 liegt. Während etliche der neuen Gebäude einen zumindest passablen Eindruck machen, erwächst der öffentliche Raum zu einer mittleren Katastrophe. Warum wird die große Fußgängerzone mitten in einem der aufstrebensten Stadtteile Wiens eine schlichte "Asphaltwüste"?

Kommentare deaktiviert für Seeparkquartier: Die Asphaltwüste in der Seestadt Aspern
Die hässlichen Straßen der schönen Josefstadt
Josefstadt: wenige Bäume, wenige Parks, viel Asphalt, viele Parkplätze

Die hässlichen Straßen der schönen Josefstadt

In vielen Straßen des 8. Bezirks gibt es keine oder nur sehr wenige Bäume. Weite Flächen sind asphaltiert. Die meisten Straßen, Gassen und Plätze sind dem PKW-Verkehr fast völlig untergeordnet. Selbst schmale Gassen sind massiv zugeparkt - obwohl über 70% der Bewohner gar kein eigenes Auto haben und obwohl der 8. Bezirk die im Verhältnis wenigsten Grünflächen in ganz Wien hat.

Kommentare deaktiviert für Die hässlichen Straßen der schönen Josefstadt

Wie der Stephansplatz (wieder) schön wurde

Der Stephansplatz ist das unbestrittene Zentrum Wiens. Doch nicht immer hat es um Österreichs bedeutendste Kirche - den Stephansdom - eine schöne Fußgängerzone und viel Platz für alle gegeben. Jahrzehntelang waren Stephansplatz, Graben und Kärntnerstraße fest in der Hand des Autoverkehrs. Fahrende und parkende PKW bestimmten den öffentlichen Raum, Fußgänger wurden an den Rand gedrängt, die Innere Stadt galt als sterbender Bezirk. – Fotos und Infos zu 140 Jahren Stephansplatz & Umgebung. Mit Schwerpunkt öffentlicher Raum und Verkehr.

Kommentare deaktiviert für Wie der Stephansplatz (wieder) schön wurde
Asphaltparkplatz Albertplatz
Albertplatz: viel Asphalt, wenig Platz für alle

Asphaltparkplatz Albertplatz

Im 8. Bezirk ist Platz im öffentlichen Raum Mangelware. Einer der wenigen größeren Plätze in der Josefstadt ist der Albertplatz - doch als Erholungsort, zum Spazieren oder zur Abkühlung kann der historische Platz nur bedingt dienen: Über die Hälfte der Fläche ist für Fahrbahnen und Parkplätze reserviert, nur ein Fünftel für Begrünung und Bäume. Öffentliche Flächen, die für alle nutzbar sind, fehlen.

Kommentare deaktiviert für Asphaltparkplatz Albertplatz
Wenig Platz am Bennoplatz
Bennoplatz: Fahren & Parken statt mehr Platz für alle

Wenig Platz am Bennoplatz

Der Bennoplatz liegt in einem der dichtbebautesten Bezirke Wiens - der Josefstadt. Anders als in der näheren Umgebung gibt es hier zwar etliche hohe Bäume, doch ist der eigentliche Platz für viele Menschen nur beschränkt nutzbar: Parkplätze und Fahrbahnen machen den größten Teil der Fläche aus, während es für Fußgänger mitunter eng wird. Dabei haben 70% der Bewohner im 8. Bezirk gar keinen eigenen PKW. Einerseits fehlt es in der Josefstadt generell an verkehrsberuhigten Orten und Parks, andererseits sind die vorhandenen Plätze z.T. wenig attraktiv gestaltet. So wie der Bennoplatz.

Kommentare deaktiviert für Wenig Platz am Bennoplatz
Im Westen viel Graues
15. Bezirk: Viele Gassen sind durch Asphalt, parkende Autos und fehlende Begrünung geprägt.

Im Westen viel Graues

2020 wurde Wien zur "grünsten Stadt der Welt" gewählt. Doch in vielen Gegenden ist davon nicht viel zu spüren - zum Beispiel im 15. Bezirk, gleich hinter dem Westbahnhof: In vielen Gassen gibt es keinen einzigen Baum. Der öffentliche Raum ist fast durchgehend mit grauem Asphalt versiegelt, parkende Fahrzeuge prägen das Straßenbild. Auch rezente Umgestaltungen haben die Situation nur bedingt verbessert.

Kommentare deaktiviert für Im Westen viel Graues

Spuren in der Stadt: Landstraße

Kunst, Mist und Zufall. Graffiti an der Hausmauer, achtlos weggeworfener Müll und politische Botschaften. - Menschen hinterlassen Spuren in der Stadt. Dieser Beitrag widmet sich den kleinen Beobachtungen und Kuriositäten des Alltags. Immer sind es Momentaufnahmen, denn die Spuren verwischen schnell und vieles von dem, was hier gezeigt wird, ist schon längst übermalt, zerstört oder weggeräumt.

Kommentare deaktiviert für Spuren in der Stadt: Landstraße
Otto-Bauer-Gasse: Begegnung mit Blech
Otto-Bauer-Gasse: Viele Parkplätze trotz Begegnungszone

Otto-Bauer-Gasse: Begegnung mit Blech

2019 wurde die Otto-Bauer-Gasse im 6. Bezirk zur Begegnungszone umgebaut. In der beliebten Seitengasse der Mariahilfer Straße gibt es seither weniger Verkehr, eine helle Pflasterung und neue Bäume. Und doch will sich das Gefühl einer gleichberechtigten Nutzung nicht so richtig einstellen. War die Umgestaltung den Aufwand wirklich wert?

Kommentare deaktiviert für Otto-Bauer-Gasse: Begegnung mit Blech
Königsegggasse: Kleine schöne Fußgängerzone
Königsegggasse im 6. Bezirk

Königsegggasse: Kleine schöne Fußgängerzone

Die kleine Gasse mit dem Dreifachkonsonanten ist seit Ende 2019 teilweise eine Fußgängerzone. Damit gibt es nur wenige Schritte von der Mariahilfer Straße entfernt neue Bäume, eine schöne Pflasterung und viel Platz für alle. Gerade für den 6. Bezirk mit seiner hohen Bevölkerungsdichte und den spärlichen Grünflächen ist das eine enorme Verbesserung.

Kommentare deaktiviert für Königsegggasse: Kleine schöne Fußgängerzone

Das war's.

Das war's.